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Gelbe Karte für Sepp Blatter / Das SAH fordert: Keine Ausbeutung bei der Fussball-WM

 
 Quelle: Solidar Suisse
Bildunterschrift:
Mit einem Riesenball mach das Schweizerische Arbeiterhilfswerk auf die Menschenrechtsverletzungen bei der Fussball-WM aufmerksam. Der Ball wird bis zum WM-Start in 20 Schweizer Städten Station machen. Weiterer Text ueber ots und auf https://www.presseportal.ch. Die Verwendung dieses Bildes ist fuer redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veroeffentlichung unter Quellenangabe: "obs/Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH".

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14.04.2010 – 15:30  Solidar Suisse    [newsroom]

Zürich (ots) -

- Hinweis: Bildmaterial steht zum kostenlosen Download bereit  
     unter: http://www.presseportal.ch/de/pm/100001955 -
Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH lanciert heute die 
Petition "Zeigen Sie Sepp Blatter die gelbe Karte!" Die Petition 
fordert von der FIFA, dass sie Menschenrechtsverletzungen rund um die
Fussball-WM stoppt. SAH-Präsident Hans-Jürg Fehr hat heute Mittag als
erster seine Unterschrift auf den überdimensionalen 
Kampagnen-Fussball gesetzt.
Bei der anstehenden Fussball-WM in Südafrika überlasst die FIFA 
nichts dem Zufall. Von der Länge der Grashalme auf den Spielfeldern 
bis zur zulässigen Diagonale des Fernseh-Bildschirms in der Beiz ist 
alles geregelt. Das hat seinen Grund: Die FIFA sichert sich damit 
zwei Milliarden Franken Gewinn.
"Leider wird die WM aber lange nicht für alle zum Gewinn. 
Südafrika hat umgerechnet 4,5 Milliarden Franken in das Fussballfest 
investiert. Doch den 20 Millionen Armen in Südafrika bringen die 
Milliardeninvestitionen nichts", sagt Fehr. "Im Gegenteil: 
Bauarbeiter haben zu Hungerlöhnen die Stadien gebaut und Armenviertel
wurden plattgewalzt."
Das SAH macht die FIFA dafür verantwortlich: Denn die FIFA 
unternimmt nichts gegen diese Menschenrechtsverletzungen - obwohl sie
absehbar waren und bestens dokumentiert sind. Bei Arbeits- und 
Menschenrechten - so will uns FIFA-Präsident Sepp Blatter weismachen 
- hören die Einflussmöglichkeiten der FIFA plötzlich auf.
Das stimmt nicht. Die FIFA hat als Vergabebehörde der WM, eines 
der grössten Sportanlässe, sehr wohl die Möglichkeiten, auf die 
Veranstalter Einfluss auszuüben. Eine Petition des SAH fordert nun 
die Einhaltung der Menschenrechte bei zukünftigen Weltmeisterschaften
- zum Beispiel in Brasilien bei der WM 2014.
"Länder und Unternehmen, die Menschenrechte verletzen und Menschen
ausbeuten, dürfen in Zukunft keine WM mehr durchführen", sagt 
Hans-Jürg Fehr.
Die Petition kann auf www.anstoss-suedafrika.ch unterzeichnet 
werden.
Der überdimensionale Kampagnenball wird in den nächsten Wochen in 
zahlreichen Schweizer Städte zu sehen sein ( siehe www.sah.ch/anstoss
).
Mediendossier und Fotos zur heutigen Startaktion gibt es zur 
freien Verwendung unter: www.sah.ch/anstoss

Kontakt:

Christian Engeli, Mediensprecher SAH
Mobile: +41/79/430'82'22
E-Mail: christian.engeli@sah.ch