Logo Presseportal

Vollversion Presseportal

Geschäftsjahr 2023/2024 der Winterhilfe Schweiz: Hohe Ausgaben für Armutsbetroffene, besonders im Gesundheitsbereich

 
 Quelle: Winterhilfe Schweiz / Secours suisse d'hiver / Soccorso svizzero d'inverno
Bildunterschrift:
Delegiertenversammlung 2024 der Winterhilfe Schweiz. Geschäftsführerin Monika Stampfli und Präsident Thierry Carrel führen durch die Veranstaltung. (Bild: Winterhilfe) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100007476 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Ein Bild:
Vorschau  HiResDownload
08.11.2024 – 13:00  Winterhilfe Schweiz / Secours suisse d'hiver / Soccorso svizzero d'inverno    [newsroom]

Sitten (ots) -

Die Delegiertenversammlung der Winterhilfe Schweiz hat die Jahresrechnung des Geschäftsjahres 2023/2024 verabschiedet. Das Betriebsergebnis fällt mit -2 498 775 Franken negativ aus (Vorjahr: +302 661 CHF). Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Winterhilfe knapp 20 000 Hilfsgesuche bearbeitet und mit ihren Leistungen mehr als 50 000 Menschen in der Schweiz unterstützt.

Ausgaben gestiegen, Erträge zurückgegangen

Jede 6. Person in der Schweiz ist von Armut bedroht, muss sich im Alltag stark einschränken und erreicht den üblichen landläufigen Lebensstandard nicht. Dies kann bedeuten, dass Betroffene auf eine ausgewogene Ernährung, soziale Aktivitäten und Ausgaben für Gesundheitsprophylaxe (z. B. Dentalhygiene) verzichten. Die Winterhilfe leistet auch in solchen Fällen zielgerichtet Unterstützung und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Leistungen in Höhe von 7,2 Mio. CHF (Vorjahr 6,8 Mio. CHF) erbracht (+ 5,7 %). Das Total der eingenommenen Zuwendungen der Winterhilfe Schweiz im Berichtsjahr ist auf 5,6 Mio. CHF gesunken (Vorjahr: CHF 7,9 Mio.). Dies lässt sich vor allem mit dem Ausbleiben grösserer Legate erklären.

Hohe Ausgaben für Gesundheit, Kleiderhilfe und Kinderförderung

Das kostenintensivste Projekt der Winterhilfe Schweiz ist das Projekt "Gesundheitskosten". Für Zahnbehandlungen, Therapien, Franchisen und weiteres, das nicht von den Versicherungen bezahlt wird, hat die Winterhilfe Schweiz 1,4 Mio. CHF (Vorjahr: 1,2 Mio. CHF) ausgegeben. Je eine Million Franken oder mehr hat die Winterhilfe allein für folgende Projekte ausgegeben: "Kleiderhilfe" (1,1 Mio.) und "Empowerment Kinder und Jugendliche" (1 Mio.).

Wiederwahl im Zentralvorstand

An der Delegiertenversammlung der Winterhilfe Schweiz (organisiert von der Winterhilfe Unterwallis) haben rund 70 Personen teilgenommen. Durch die Versammlung führten Zentralpräsident Prof. Dr. Thierry Carrel und Geschäftsführerin Monika Stampfli. Das Zentralvorstandsmitglied Karin Bortoletto-Bär wurde im Amt für drei weitere Jahre bestätigt.

Pressekontakt:

Monika Stampfli, Geschäftsführerin, monika.stampfli@winterhilfe.ch, Tel. 044 269 40 53
Esther Güdel, Kommunikation, esther.guedel@winterhilfe.ch, Tel. 044 269 40 51