Medienmitteilung

Neubau Landesspital: Land übernimmt Bauherrschaft

2026-02-25T10:00:12

Vaduz (ots) -

Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 24. Februar das weitere Vorgehen beim Neubau des Liechtensteinischen Landesspitals beschlossen. Die Bauherrschaft geht vom Landesspital ans Land über. Eine Analyse soll nun zeigen, wie beziehungsweise ob die vorhandenen Planungsmängel behoben werden können, damit das Projekt Neubau Landesspital zu einem guten Ende geführt werden kann.

Die Stabstelle für staatliche Liegenschaften prüfte in den vergangenen Monaten vertieft und unter Einbezug externer Experten das Spitalbauprojekt "Inspira II". Dabei erwies sich der Schritt der vertieften Prüfung als richtig, da die bisherigen Planungen Mängel aufweisen. Eine Studie - mit deren Abschluss im Herbst 2026 gerechnet wird - soll nun Aufschluss darüber geben, wie beziehungsweise ob diese Mängel behoben werden können. Parallel dazu wird eine Objektstrategie des Wille-Areals erarbeitet. Darin werden die Fragen rund um die Optimierung der Parzellennutzung geklärt, darunter die mittel- und langfristige Weiterentwicklung der einzelnen Baukörper auf dem Areal.

Vielerorts Mängel festgestellt

Die Abklärungen der vergangenen Monate, auch unter Einbezug externer Spezialisten, führten zum Schluss, dass aus spitalbautechnischer Sicht der Planungsstand zu Inspira II über fast alle geprüften Bereiche hinweg offene Fragen aufweist. Es besteht deshalb vielerorts noch Verbesserungs- und Optimierungspotenzial. Positiv hingegen wurde hervorgehoben, dass im Vorprojekt "Inspira II" die ursprüngliche Bestellung sowie die Betriebskonzepte vollständig abgebildet sind.

Land Liechtenstein übernimmt operativ die Verantwortung

Mit den weiteren Planungen wird nun die Stabstelle für staatliche Liegenschaften betraut. Mit diesem Schritt übernimmt das Land selbst die Bauherrschaft. Das Landesspital bleibt, wie bei solchen Bauprojekten üblich, als künftiger Nutzer im Gesamtprojekt beratend eingebunden. "Die Projektorganisation muss sich ändern. Ich bin froh, dass das Infrastrukturministerium bzw. die Stabsstelle für staatliche Liegenschaften das Projekt übernimmt. So kann sich das Spital nun wieder ganz ihrer Kernaufgabe, nämlich die Behandlung der Patienten, widmen", erklärt Gesundheitsminister Emanuel Schädler. "Mit dem Wechsel der Bauherrschaft bringt das Land sich entscheidend mit entsprechendem Know-how in dieses zukunftsweisende Projekt mit ein.", ist Infrastrukturminister Daniel Oehry überzeugt.

Auftrag bleibt unverändert

Mit zwei Volksabstimmungen erhielt die Regierung den Auftrag, das Projekt "Inspira" umzusetzen. Wie beziehungsweise ob die getätigte Bestellung im Rahmen des gesprochenen Kredites umsetzbar ist, wird nun die weitere Analyse zeigen. "An dieser Ausgangslage hat sich für uns nichts geändert. Wir stehen zum Landesspital und wollen nach Möglichkeit dieses Projekt zu einem erfolgreichen Ende führen", erklärt Emanuel Schädler.

Pressekontakt:

Ministerium für Infrastruktur und Bildung
Michael Ospelt, Generalsekretär
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