MedienmitteilungErmahnung an die Politik und die Bundesverwaltung: Volkswille umsetzen2024-11-28T13:11:30Ermahnung an die Politik und die Bundesverwaltung: Volkswille umsetzen Im Frühling 2024 machten wir Bauernfamilien in der Schweiz durch zahlreiche Aktionen auf ihre alarmierende Situation aufmerksam. Dazu wurden vier klare Forderungen aufgestellt. Das Jahr 2024 war für die Landwirtschaft kein einfaches Jahr, geprägt von schwierigen Marktsituationen, unsicheren Rahmenbedingungen und wetterbedingten grossen Schwierigkeiten im Anbau. Von den im Frühling gestellten Forderungen, welche dringend hätten angegangen werden sollen, sind für die Bauernfamilien kaum Umsetzungen in Sicht. Lediglich eine von den vier Forderungen ist umgesetzt: Wertschätzung unserer Arbeit und unserer Produkte: Die Bevölkerung hat in zahlreichen Abstimmungen - Trinkwasser, Pestizid, Massentierhaltung und zuletzt mit der Biodiversitätsinitiative – mit beeindruckenden Resultaten gezeigt, dass sie hinter der einheimischen landwirtschaftlichen Produktion steht. Die Schweiz hat Vertrauen in die Bauernfamilien. Der Volkswille ist klar; sie wollen eine einheimische tierische sowie pflanzliche Produktion und sie wollen der Produktion keine weiteren Flächen entziehen. Das bestätigt die Bauernfamilien in ihrer täglichen Arbeit und zeigt uns, dass wir vieles richtig machen. Dafür zeigen wir uns sehr dankbar! Nun gilt; die Bundesverwaltung und die Politik müssen diesen Volkswillen endlich wahrnehmen und die überfälligen Forderungen umsetzen: Verringerung des administrativen Aufwandes Keine Aufzeichnung mehr von Banalitäten: Die Bauernfamilien sind sich des verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen sehr bewusst. Wir nehmen unsere Aufgabe wahr und sind uns den Risiken bewusst. Zielführend sehen wir die Aufzeichnung von Antibiotikaeinsätzen und Pflanzenschutzmitteln sämtliche weiteren Aufzeichnungen von Daten bringen keinen Mehrwert! Stabilität und Planungssicherheit:
Gerechte und angemessene Entschädigung unserer Produkte und unserer Arbeit
Damit die geforderten Punkte am richtigen Ort ankommen, planen die Bauernfamilien folgende Veranstaltung: Ermahnung beim Bundesamt für Landwirtschaft und Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen im Liebefeld Bern: Dienstag, 3. Dezember 2024 13:00 Uhr auf dem Campus Liebefeld Wir treffen uns ohne Traktoren aber mit Treicheln und Glocken. Als Ermahnung stellen wir eine Tanne auf mit unseren vier Forderungen aus dem Frühling. Ansprechpersonen: Haslebacher Urs, 079 651 47 15, urs.haslebacher@gmail.com Schwab Beat, 076 529 28 76, beatschwab@bluewin.ch Permalink:
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