MedienmitteilungVSV/Kolba: "Kitzloch"-Fall nun doch Omikron2021-12-29T14:34:09Wien (ots) - Ischgl 2021 demonstriert deutlich, dass man aus Ischgl 2020 nichts gelernt hat Die Landesregierung in Tirol teilt soeben mit, dass es sich bei dem in der Apres-Ski-Bar "Kitzloch" am 25.12.2021 positiv auf Corona getesteten Kellner nun doch um die hoch ansteckende Omikron-Mutation handelt. Noch gestern hatte das Land, das Gegenteil verkündet. Es dauerte in Ischgl nunmehr fünf Tage (!) bis die Landesregierung vor der hochansteckenden Omikron-Mutation warnt. Ausrede: Die Virologie in Innsbruck sei über die Feiertage geschlossen gewesen. Erst jetzt würden das "übliche Procedere" in Kraft treten. Die Polizei habe Absonderungen von Kontaktpersonen durchgeführt. "Wieder wirft die Desinformationspolitik der Tiroler Landesregierung eine Reihe von Fragen auf:
"Es rächt sich nun, dass sowohl die Staatsanwaltschaft Innsbruck, als auch das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien (in erster Instanz) eine Verantwortung der Tiroler Behörden für das Multiorganversagen in Ischgl zu Beginn der Pandemie im Februar/März 2020 verneint haben. Das wurde offenbar als Freibrief für weitere Schlampereien und Tricksereien angesehen", sagt Kolba. "Wir beobachten die Situation genau und scheuen uns nicht, im Fall des Entstehens eines neuen Hot Spots neuerlich mit rechtlichen Schritten dagegen vorzugehen." Service: www.verbraucherschutzverein.eu/ischgl - siehe auch Dokumente - "Ischgl - Tagebuch" Pressekontakt: Dr. Peter Kolba, Obmann des VSV, +436602002437 Permalink:
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