MedienmitteilungJBS wird Blockchain-Technologie für die Erhaltung des Amazonas einsetzen2020-10-20T18:15:09São Paulo (ots/PRNewswire) - Die Blockchain-Plattform garantiert die Sicherheit und Vertraulichkeit der Daten der Viehzüchter; Ein vom Unternehmen geschaffene Fonds dient der sozioökonomischen Entwicklung und der Erhaltung des Bioms; Im Bestreben nach einer zunehmend nachhaltigen Produktion kündigt JBS das Programm Together For the Amazon an, eine Reihe von Initiativen zur Erhaltung und Entwicklung des Amazonas-Bioms, in welche die Vertreter der Industrie auch über die eigene Wertschöpfungskette hinaus eingebunden werden. Auch der Klimawandel ist Teil des Programms: JBS hatte diesem im Rahmen der 2019 vorgelegten globalen Nachhaltigkeitsziele Priorität eingeräumt. Die Säulen des Together for the Amazon-Programms sind: (i) Fortschritte bei der Wertschöpfungskette, (ii) Erhaltung und Wiederherstellung des Urwalds, (iii) Unterstützung der Gemeinschaften und (iv) wissenschaftliche und technologische Entwicklung. Die erste Säule bildet die JBS Green Platform, eine bahnbrechende Initiative, die dazu dient, die Informationen der direkten Zulieferer des Unternehmens mit den Daten der Viehtransporte von den vorhergehenden Gliedern der Lieferkette abzugleichen. Durch den Einsatz der Blockchain-Technologie garantiert das Unternehmen die Vertraulichkeit und Sicherheit der persönlichen, kommerziellen und sanitären Informationen der Produzenten sowie Transparenz bei den Analysen der Lieferanten. Das Unternehmen wird ebenfalls Motivationskampagnen starten, damit bis Ende 2025 auch die Lieferanten seiner Zulieferer auf der JBS Green Platform vertreten sind. Darüber hinaus wird JBS Beratung in Rechts- und Umweltangelegenheiten und für die Tierhaltung anbieten. Die Produzenten sollen damit Unterstützung für eine bessere Verwaltung und umweltgerechtere Regulierung ihrer Besitzungen erhalten. Die Bildungsmaßnahmen zur Nachhaltigkeit von JBS sollen ebenfalls auf die Lieferkette ausgeweitet werden. Seit mehr als einem Jahrzehnt erlegt JBS 100% seinen Viehzuchtbetrieben strenge Nachhaltigkeitskriterien auf: Null-Toleranz gegenüber Entwaldung, Vordringen in geschützte Gebiete wie indigenes Land oder Umweltschutzgebiete, Zwangsarbeit oder die Nutzung von Gebieten, die vom IBAMA mit einem Embargo belegt wurden. Tag für Tag werden mehr als 50.000 Objekte in der Amazonas-Region analysiert, in einem Gebiet, das flächenmäßig größer ist als Deutschland. "Wir bekräftigen öffentlich unser Engagement für die Nachhaltigkeit im Amazonien. Wir hoffen, dass wir nicht nur bei der Bekämpfung der Entwaldung, sondern auch bei der Förderung der Bio-Wirtschaft, der nachhaltigen Landwirtschaft und der sozialen Entwicklung Fortschritte machen können", kommentiert Gilberto Tomazoni, Global CEO von JBS. JBS Fonds für den Amazonas Die anderen drei Säulen werden durch den JBS-Fonds für den Amazonas gefördert. Er wurde ins Leben gerufen, um Initiativen zur Ausweitung des Waldschutzes, zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung der lokalen Gemeinschaften sowie der wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung zu finanzieren. Das Stiftungsvolumen beträgt in den ersten fünf Jahren 250 Millionen R$. Es wird angestrebt, diesen mit der Beteiligung anderer Akteure bis 2030 auf 1 Mrd. R$ zu erhöhen. Der Fonds wird von Joanita Maestri Karoleski, der ehemaligen CEO von Seara, geleitet und von einem Verwaltungsrat, einem Finanzrat, einem Konsultativrat und einem technischen Ausschuss betreut. Die beiden letztgenannten werden bei der Auswahl der geförderten Projekte helfen. Die Projekte werden von KPMG geprüft. Über den gesamten Prozess wird Rechenschaft abgelegt, und die Ergebnisse werden auf der Programm-Website veröffentlicht. BEIRAT
TECHNISCHER AUSSCHUSS
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