Medienmitteilung

Sehbehindertenwesen steht geschlossen hinter der IV-Zusatzfinanzierung

2009-06-16T09:10:15

Bern (ots) -

An der 60. Delegiertenversammlung des Schweizerischen
Zentralvereins für das Blindenwesen SZB (Dachorganisation des 
schweizerischen Sehbehindertenwesens) am vergangenen Samstag, zeigten
sich die Vertreterinnen und Vertreter der Blinden- und 
Sehbehindertenorganisationen der Schweiz nicht erfreut über die 
Verschiebung der Mehrwertsteuererhöhung. Allerdings brachten sie 
Verständnis für den Entscheid des Parlaments auf. Nun erwarten die 
Organisationen des Blindenwesens zumindest genügend Allianzen, um der
IV-Zusatzfinanzierung ab 2011 zum Durchbruch zu verhelfen.
Besonders die Früherziehung, schulische Massnahmen, Rehabilitation, 
blindentechnischen Hilfsmittel sowie Blindenführhunde stellen für 
sehbehinderte und blinde Personen wesentliche Massnahmen zur 
beruflichen und sozialen Integration dar. Diese Leistungen werden von
der IV unterstützt.
Der SZB betrachtet die finanzielle Situation der IV sorgenvoll. 
Seit Jahren stellt er fest, dass der Finanzierungsgrad der 
elementaren und zweckmässigen beruflichen und sozialen 
Integrationsleistungen der IV rückläufig sind und die anfallenden 
Kosten verstärkt über andere Finanzierungsquellen gedeckt werden 
müssen. Deshalb weist der SZB mit Nachdruck auf die Notwendigkeit 
hin, das strukturelle Defizit der IV durch die Anhebung der 
Mehrwertsteuer auszugleichen. Je rascher, je besser!

Kontakt:

Schweizersicher Zentralverein für das Blindenwesen SZB
Martina Hautle
PR / Kommunikation
Schützengasse 4
9001 St. Gallen
Tel.: +41/71/228'57'63
E-Mail: redaktion@szb.ch

Permalink:


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Weiterführende Informationen

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