Medienmitteilung

Lungenliga zur heutigen Debatte im Nationalrat über das neue Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen

2007-10-04T16:26:00

Bern (ots) -

Corinne Zosso, Geschäftsführerin der Lungenliga
Schweiz, sagt dazu: "Wir bedauern den nationalrätlichen Entscheid. Er
geht klar zu wenig weit im Sinne eines wirksamen Schutzes vor
Passivrauchen in öffentlich zugänglichen Innenräumen und an
Arbeitsplätzen. Der Nationalrat hat eindeutig am Willen der Schweizer
Bevölkerung vorbei politisiert. Er hat es versäumt, endlich
Massnahmen für einen wirksamen Schutz vor Passivrauchen zu
beschliessen, da Gastbetriebe und Nachtlokale die Möglichkeit
erhalten, sich als "Raucherbetrieb" zu deklarieren. Nur ein
Bundesgesetz, welches eine einheitliche Lösung anstrebt und nicht
verwässert wird, schützt die Schweizer Bevölkerung - die sich
rauchfreie Gaststätten und Arbeitsplätze wünscht - wirksam vor den
gesundheitsschädigenden Folgen des Passivrauchens. In vielen
europäischen Ländern sind rauchfreie öffentlich zugängliche
Innenräume längst eine Selbstverständlichkeit. Solange eine
Bundeslösung ohne Ausnahmen nicht garantiert ist, wird sich die
Lungenliga weiterhin auch für kantonale Regelungen zu einem besseren
Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor dem Passivrauchen einsetzen."

Kontakt:

Corinne Zosso
Geschäftsführerin Lungenliga Schweiz
Tel.: +41/31/378'20'50
Internet: www.lungenliga.ch

Permalink:


https://www.presseportal.ch/de/pm/100000839/100546484


Weiterführende Informationen

http://www.lungenliga.ch

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