Medienmitteilung
Media Service: Swiss-CEO Christoph Franz: "Flughafen-Zukunft ist nicht nur Anwohnersache"
2007-07-18T09:06:57
Bern (ots) - Rund um den Flughafen Zürich-Kloten steigt nicht nur
der akustische, sondern auch der politische Lärmpegel: Im Herbst
kommt eine Initiative vors Zürcher Volk, welche die Flugbewegungen
plafonieren will. Abgestimmt wird nur im Kanton Zürich, aber das
Thema ist landesweit relevant. Swiss-CEO Christoph Franz macht sich
im Interview mit swissinfo für einen starken Luftverkehrsstandort
Schweiz ohne Plafonierungen stark. Für eine nationale Airline ist es laut Franz entscheidend, was mit
ihrem Heimat-Flughafen passiert. Denn es gehe dabei um den
Luftverkehrsstandort Schweiz und dessen Wettbewerbsfähigkeit. Ohne
Umsteigeverkehr könnten wir unsere Flugzeuge nicht füllen, denn der
Lokalverkehr reiche nicht aus. Der Züricher Flughafen stehe in Konkurrenz zu anderen europäischen
Hubs, die Schweizer Fluggäste und Luftfracht ebenfalls abwickeln
könnten. Aus Sicht der Passagiere bietee Zürich viele
Qualitätsvorteile. Zahlreiche Reisende wollten deshalb in Zürich
umsteigen, was die Drehkreuz- oder Hubfunktion eben gerade ausmacht.
Wenn es der Schweiz nicht gelinge, die richtigen Rahmenbedingungen
zu schaffen, riskiere sie ein Ausfasern in ausländische Hubs. Die
Begrenzung des operativen Betriebs durch deutsche Verordnungen und
regionale Plafonierungs-Initiativen schränke nicht nur die Swiss
ein, sondern schädige den Luftverkehrsstandort Schweiz insgesamt,
sagte Franz im Interview mit swissinfo. Das ganze Interview unter: http://www.swissinfo.org/ger/startseite/detail/Zuerich_Kloten_zwischen_Dezibel_und_Drehscheibe.html?siteSect=105&sid=8012133&cKey=1184659407000 www.swissinfo.ch swissinfo/Schweizer Radio International (SRI) ist eine
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