Medienmitteilung
KMU-Komitee - KMU kämpfen für Unternehmenssteuerreform / Start der Kampagne des KMU-Komitees "Ja zur Unternehmenssteuerreform"
2007-07-09T12:00:00
Zürich (ots) - Die Klein- und Mittelbetriebe (KMU) sind das Herz
der Schweizer Wirtschaft. Doch gerade sie werden heute vielfach
steuerlich benachteiligt. Die Unternehmenssteuerreform II
(KMU-Steuerreform) bringt Abhilfe. Sie fördert die KMU und räumt
steuerliche Hindernisse aus dem Weg. Das schafft Arbeitplätze.
Zeitgleich mit der Einreichung der Referendumsunterschriften startet
das breit abgestützte KMU-Komitee seine Ja-Kampagne. Dem KMU-Komitee
"Ja zur Unternehmenssteuerreform" gehören bereits über 350
Persönlichkeiten von Klein- und Mittelbetrieben und
Wirtschaftsverbänden an. An der Medienkonferenz beim traditionellen Familienunternehmen Emch
Aufzüge AG in Bern wurde deutlich: Zwei von drei Beschäftigen
arbeiten in einem der 300 000 Klein- und Mittelbetrieben (KMU) der
Schweiz. "Doch gerade die KMU und ihre engagierten Eigner werden
durch das heutige Steuersystem in vielfältiger Weise bestraft. Wegen
steuerlichen Fehlanreizen verhinderte Investitionen und künstlich
verteuerte Neuausrichtungen von KMU schwächen den Werk- und
Denkplatz Schweiz", weiss Nationalrat und Swissmem-Präsident Johann
Schneider Ammann. Die vorliegende KMU-Steuerreform schaffe Abhilfe:
"Die verschiedenen Massnahmen stärken die Klein- und Mittelbetriebe
gezielt und tragen so zur Arbeitsplatzsicherheit bei." "Das geltende
Steuersystem lähmt richtiggehend Unternehmergeist und die Schaffung
von Arbeitsplätzen", ist auch Nationalrat Jean-François Rime
überzeugt. Die KMU-Steuerreform komme daher zum richtigen Zeitpunkt,
greife da, wo es nötig, und führe zu Wachstum und Wohlstand. Für
Nationalrat Pierre Triponez besonders wichtig ist die Aufhebung der
Blockade bei der Unternehmensnachfolge. Die KMU-Steuerreform bildet
nicht nur die Grundlage für neue Arbeitsplätze und Lehrstellen,
sondern kommt auch dem Staat und der AHV zugute. Bund und
Sozialversicherungen können sogar mit Mehreinnahmen rechnen. "Für
stabile Sozialwerke gibt es kein besseres Rezept als das
Impulsprogramm für unsere KMU", so der Direktor des Schweizerischen
Gewerbeverbandes. Dem pflichtet auch Nationalrat und Unternehmer Urs
Hany bei. Die zweifache Besteuerung ausgeschütteter Gewinne zuerst
100 Prozent beim Unternehmen und dann nochmals 100 Prozent beim
Aktionär mache die Suche nach risikobereiten Investoren besonders
für Jungunternehmen unnötig schwieriger. Die Milderung der
Doppelbesteuerung neu 150 bis 160 Prozent anstelle von heute 200
Prozent führe auch dazu, dass "produktives Kapital nicht mehr in
den Unternehmen zurückgehalten wird, sondern in die Wirtschaft
zurückfliesst". In den kommenden Monaten wird das KMU-Komitee "Ja zur
Unternehmenssteuerreform" aktiv für die steuerliche und
administrative Entlastung kämpfen. Das Komitee, das bereits heute
über 350 Wirtschaftsvertreter und KMU-Unternehmer zählt, wird
aufzeigen, dass von der KMU-Steuerreform alle profitieren: die
Mitarbeitenden, die Lehrlinge, die Kunden, die Wirtschaft, der Staat
und die Sozialversicherungen. Rückfragen:
Roberto Colonnello
Telefon: 078 806 36 96
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100002808/100538572
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