Medienmitteilung
Angestellte Schweiz verleihen 2. Work Life Balance Prize
2007-05-30T15:00:00
Zürich (ots) - Sie bringen Familie, Arbeit, Hobbies, Freunde,
Freiwilligenarbeit und Freizeit unter einen Hut sie haben ihre
Familie und ihr Leben bestens organisiert. Die drei Familien, die am
30. Mai mit dem Work Life Balance Prize der Angestellten Schweiz
ausgezeichnet wurden. In einer Zeit, in der vor allem Spitzenleistungen zählen und immer
die gleichen Typen von Menschen und Unternehmen ausgezeichnet
werden, wollen die Angestellten Schweiz bewusst einen Kontrapunkt
setzen. Sie honorieren eine Leistung, die nicht weniger grossartig
ist, die meist aber als selbstverständlich hingenommen wird: das
Vereinbaren von Beruf, Familie, sozialen Kontakten und Freizeit. Am 30. Mai wurden im Technorama in Winterthur drei Familien mit dem
im letzten Jahr neu lancierten Work Life Balance Prize der
Angestellten Schweiz ausgezeichnet. Diese Familien haben es
geschafft haben, ihr Leben so zu organisieren, dass alle
Familienmitglieder in einem hohen Mass im Gleichgewicht sind. Die
Angestellten Schweiz haben dies mit einem Fragebogen und mit
Interviews eruiert. Die Gewinner wurden von einer prominent
besetzten Jury auserwählt, die sich aus Vertreterinnen und
Vertretern der Angestellten Schweiz, Familienexpertinnen und
Vertretern von Unternehmen zusammensetzt. Work Life Balance wurde mittels Fragebogen und Interviews eruiert
Auf dem Fragebogen mussten von jedem Familienmitglied 10 Fragen zur
persönlichen Work-Life-Balance beantwortet werden. Daneben war eine
eigene Darstellung der Situation gefragt. Und schliesslich wollten
die Angestellten Schweiz wissen, wie die Familien ihre Work-Life-
Balance weiterentwickeln möchten und wie sich die Familienmitglieder
dabei gegenseitig unterstützen. Die eingesandten Dossiers werteten
zwei der Jurymitglieder aus. Fünf Familien wurden Ende März zu einem
Interview vor der ganzen Jury geladen. Dort präsentierte die Familie
ihre familiären, beruflichen, gesundheitlichen und sozialen
Meilensteine. In einer zweiten Runde wurde gemeinsam der Ist- und
der Sollzustand bezüglich Erwerbsarbeit, Haushalt,
Partnerschaft/Familie, Freizeit und Schlaf/Erholung erhoben und
diskutiert. Dann legte die Jury die Rangreihenfolge fest, wobei der
Eindruck der Interviews etwas stärker gewichtet wurde als die
Resultate der Fragebogen. Ferien als Preis Die Ansprüche für den Work Life Balance Prize der
Angestellten Schweiz waren hoch. Damit wollten sie vermeiden, dass
jemand auf die leichte Tour einen der attraktiven Preise gewinnen
konnte: eine Woche Ferien im Wert von Fr. 4000., ein
Wochenendausflug im Wert von Fr. 2000. und ein Tagesausflug im Wert
von Fr. 1000.. Die Preise werden offeriert von den Angestellten
Schweiz, der SBB, ABB, Siegfried, Novartis, Sulzer, Leica
Geosystems, Suva und Reka. Die Qualität der eingesandten Dossiers war beeindruckend. Mit
Texten, Fotos und Zeichnungen zeigten die Familien auf kreative
Weise auf, wie sie ihre Work-Life-Balance sehen und erleben. Noch
beeindruckender waren die Interviews. Alle eingeladenen Familien
hatten sich vorbereitet und jede präsentierte sich auf äusserst
originelle Weise. Dies ermöglichte der Jury einen spannenden und
aufschlussreichen Einblick ins Innenleben der Familien. Work Life Balance als wichtige Voraussetzung für
Arbeitsmarktfähigkeit In seinem kurzen Referat zu Beginn der
Preisverleihung wies der Geschäftsführer der Angestellten Schweiz,
Vital G. Stutz, auf den wichtigen Zusammenhang zwischen einer guten
Work Life Balance und der Arbeitsmarktfähigkeit hin. Weil die
Angestellten Schweiz arbeitmarktfähige Mitglieder wollten, liege
ihnen auch deren Work Life Balance am Herzen. Denn nur gesunde
Mitarbeitende können wirklich arbeitsmarktfähig sein, schloss Vital
G. Stutz. Die Gewinnerfamilien Der dritte Preis ging an die Familie Landolt
aus Dürnten. Diese aufgestellte Familie hält durch dick und dünn
zusammen. Wie hektisch es auch kommen mag, die Landolts verlieren
nicht so schnell die Nerven und helfen sich gegenseitig. Und so
meistern sie das manchmal anstrengende berufliche und private Leben
mit erstaunlicher Leichtigkeit. Der zweite Preis ging an die Familie Weber-Suter aus Heiden. Diese
sechsköpfige Familie lebt ausserhalb des Dorfs mit Schafen und
anderen Tieren in einem idyllischen Heim, das sie zu einem grossen
Teil selbst aus- und aufgebaut hat. Dazu gehört nicht zuletzt ein
komfortables, zweistöckiges Baumhaus. Bei Weber-Suters ist es
selbstverständlich, dass Hand in Hand gearbeitet wird und dass man
die Freizeit gemeinsam geniesst. Der erste Preis ging an Familie Hurter Schilling aus Baden. Dieser
weitgereisten Familie ist es ein grosses Anliegen, dass beide
Elternteile Zeit mit ihrem Sohn Tim verbringen können. Daher
arbeiten sie beide Teilzeit. Vater und Mutter sind aber auch im
Sport (Orientierungslauf), der Freiwilligenarbeit und in der Politik
engagiert. Ein wichtiges Anliegen ist ihnen, dass die Strasse, an
der sie leben, für die Kinder auch zum Spielen da ist. Der Work Life Balance Prize wurde von den Angestellten Schweiz im
letzten Jahr erfolgreich lanciert. Die Beteiligung war dieses Jahr
mit rund 15 Kandidaturen etwas höher. Die Angestellten Schweiz
würden sich aber wünschen, richtig überrannt zu werden mit
Bewerbungen! Dass dies (noch) nicht der Fall ist, zeigt, dass in
Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch viel zu tun bleibt.
Die Angestellten Schweiz werden hart am Thema dran bleiben. Für Rückfragen: Hansjörg Schmid, Leiter Kommunikation und Präsident
der Jury des Work Life Balance Prize der Angestellten Schweiz, Tel.
044 360 11 21, Natel 076 443 40 40. Die Angestellten Schweiz sind die stärkste Arbeitnehmerorganisation
der Branchen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) und
Chemie/Pharma. Rund 26 000 Angestellte sind Mitglied. Angestellte
Schweiz entstand aus dem Zusammenschluss der beiden Verbände
Angestellte Schweiz VSAM (MEM, gegründet 1918) und VSAC (Chemie,
gegründet 1993).
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100006251/100534708
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