Medienmitteilung
BVG-Kommission beschliesst Anhebung des Mindestzinssatzes auf (nur) 2,75% - Erster Schritt in die richtige Richtung aber nicht mehr
2007-05-03T15:32:45
Zürich (ots) - Die Angestellten Schweiz haben sich, auch innerhalb
der BVG- Kommission, für eine Anhebung des Mindestzinssatzes der
beruflichen Vorsorge (BVG) für das Jahr 2008 von 2,5 auf 3% stark
gemacht. Nun hat sich die BVG-Kommission auf einen Kompromiss von
2,75% geeinigt. Die Entscheidung fiel 16 gegen 2 Mitglieder, bei 2
Enthaltungen. Die ablehnenden Stimmen vertraten die Interessen der
Lebensversicherer und wollten 2,5% beibehalten. Der Vertreter der Angestellten Schweiz, Vital G. Stutz, forderte
zusammen mit den anderen Vertretern der Arbeitnehmerseite, aber auch
mit den Arbeitgebervertretern aus der Romandie, eine Erhöhung auf
3%. Diese wurde von einer knappen Mehrheit der Kommissionsmitglieder
abgelehnt (8:11). Eine Anhebung auf 3% wäre nach Ansicht der Angestellten Schweiz
absolut realistisch. Die Pensionskassen hatten exzellente Jahre 2005
und 2006 und die Märkte entwickeln sich auch 2007 sehr positiv.
Davon sollen alle Angestellten etwas haben, indem ihre
Altersguthaben fair verzinst werden! Die Angestellten Schweiz
fordern deshalb den Bundesrat auf, den Mindestzinssatz in
Anerkennung der klaren Tatsachen für 2008 auf 3% zu setzen. Für Rückfragen:
Vital G. Stutz, Geschäftsführer Angestellte Schweiz und Mitglied BVG-
Kommission, Tel. 044 360 11 41,Natel 079 639 73 03 Die Angestellten Schweiz sind die stärkste Arbeitnehmerorganisation
der Branchen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) und
Chemie/Pharma. Rund 25 000 Angestellte sind Mitglied. Angestellte
Schweiz entstand aus dem Zusammenschluss der beiden Verbände
Angestellte Schweiz VSAM (MEM, gegründet 1918) und VSAC (Chemie,
gegründet 1993).
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https://www.presseportal.ch/de/pm/100006251/100531659
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