Medienmitteilung
economiesuisse - Erneutes Votum gegen höhere Steuern / economiesuisse zur massiven Ablehnung der Volksinitiative "für eine soziale Einheitskrankenkasse"
2007-03-11T14:05:00
Zürich (ots) - Volk und Stände sagen klar und deutlich Nein zur
Volksinitiative "für eine soziale Einheitskrankenkasse". Aus Sicht
der Wirtschaft ist dies ein sehr erfreuliches Signal: einerseits für
Wettbewerb im Gesundheitswesen und andererseits gegen höhere
Steuern. Die Volksinitiative "für eine soziale Einheitskrankenkasse" hätte
die Finanzierung der Grundversicherung vollständig umgekrempelt.
"Weg mit den Kopfprämien, hin zu einkommensabhängigen
Gesundheitssteuern" lautete das Credo der Initianten. Bereits 2003
hatten Volk und Stände einem solch fundamentalen Systemwechsel eine
deutliche Abfuhr erteilt. Am Wochenende wurde mit dem
unmissverständlichen Nein zur Einheitskrankenkasse das heutige
Finanzierungssystem mit Kopfprämien und individuellen Sparanreizen
erneut klar bestätigt. Zudem hat die Linke mit dem Konzept von
Steuererhöhungen und einer weiteren Belastung des Mittelstandes
Schiffbruch erlitten. Nach der Abfuhr für die Kosa-Initiative im
letzten Herbst kommt diesem steuerpolitischen Signal über das
Gesundheitswesen hinaus eine grosse Bedeutung zu. Linke
Steuerexperimente werden vom Volk immer wieder klar abgelehnt. Das
Nein zur Einheitskasse macht deutlich, dass sich die Stimmenden
nicht auf steuerpolitische Irrwege einlassen wollen. Dies wird sich
auch bei den jüngsten Bestrebungen zur Steuerharmonisierung der SP
zeigen. Mit Bezug auf das Gesundheitswesen zeigt das Abstimmungsresultat,
dass Wettbewerb im Gesundheitswesen von Volk und Ständen anerkannt
wird. Dies gilt nicht nur für den Wettbewerb unter den Kassen,
sondern auch für den Wettbewerb unter den Leistungserbringern. Das
heisst: Reformen des Gesundheitswesens dürfen in Zukunft den Markt
nicht ausklammern. Gerade im Spitalbereich, wo die grössten Kosten
anfallen, braucht es mehr Wettbewerb unter den Leistungserbringern.
Voraussetzung hierfür sind Transparenz und Vergleichbarkeit von
Kosten und Qualität der erbrachten Leistungen. Rückfragen:
Urs Rellstab
Telefon: 079 669 56 10
Permalink:

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