Medienmitteilung
Vernehmlassung zur LSVA-Erhöhung 2008: Eine LSVA-Erhöhung ist
gerechtfertigt
2007-03-02T13:05:00
Altdorf (ots) - In der Vernehmlassung fordert die Alpen-Initiative,
die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) 2008 wie mit der
EU vereinbart zu erhöhen. Die Tarife sollen danach alle zwei Jahre
angepasst werden. Der Bundesrat will die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe
(LSVA) auf Anfang des nächsten Jahres erhöhen. Die Alpen-Initiative
unterstützt die vom Bundesamt für Verkehr (BAV) vorgeschlagene
Variante 2. Sie fordert ausserdem, dass die Tarife bei allen
Kategorien alle zwei Jahre angepasst werden. Passiert dies nicht,
so sinkt der durchschnittliche LSVA-Tarif laufend ab. Es bestünde
kein Anreiz mehr, auf sauberere Fahrzeuge zu wechseln. In der
Vergangenheit war der effektive durchschnittliche Tarif immer viel
tiefer als geplant. Externe Kosten verlangen nach einer Erhöhung Die LSVA soll gemäss Bundesverfassung die Kosten abdecken, die der
Schwerverkehr der Allgemeinheit verursacht und die nicht durch
andere Leistungen oder Abgaben gedeckt sind (Art. 85). Die
Transportrechnung 2003, welche auch die externen Kosten mit
einschliesst, weist für die Kategorie Lastwagen eine Unterdeckung
von 564 Millionen Franken aus. Dies entspricht rund 1 Rappen pro
Tonnenkilometer. Rechnet man diesen zur damaligen LSVA von
durchschnittlich 1,68 Rappen hinzu, so ergeben sich die 2,7 Rappen,
welche das Landverkehrsabkommen nach Eröffnung des Lötschberg-
Basistunnels erlaubt. In dieser Rechnung sind die Klimakosten noch sehr konservativ
eingeschätzt, die Staukosten sind überhaupt nicht enthalten. Die
Erhöhung der LSVA ist also mehr als gerechtfertigt. Kein Ersatz für die Alpentransitbörse Die Alpen-Initiative fordert auch die Einführung der
Alpentransitbörse ab 2008. Nur so wird sichergestellt, dass der vom
Parlament gesetzte und vom Volk indirekt bestätigte
Verlagerungstermin 2009 eingehalten werden kann. Weitere Argumente für die LSVA-Erhöhung:
http://www.alpeninitiative.ch/d/Sonstiges.asp Für Rückfragen:
Alf Arnold, 079 - 711 57 13
Georges Darbellay, 077 - 416 06 37
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100002430/100526007
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