Medienmitteilung
economiesuisse - Bilateraler Weg gefestigt / economiesuisse zur Volksabstimmung vom 26. November 2006
2006-11-26T15:50:00
Zürich (ots) - economiesuisse nimmt mit grosser Befriedigung die
Annahme des Bundesgesetzes über die Ostzusammenarbeit zur Kenntnis.
Die Stimmberechtigten haben die Bedeutung der Vorlage für die
Schweiz erkannt. Der Entscheid festigt die guten Beziehungen zu
unserem wichtigsten Handelspartner EU und stärkt den
Wirtschaftsstandort Schweiz. Das Resultat spiegelt auch eine gewisse
finanzpolitische Skepsis. Für die Stimmberechtigten bleiben
ausgeglichene Bundesfinanzen von grosser Bedeutung. Die Schweizer
Wirtschaft kann weiter am Wachstum in den neuen EU- Mitgliedstaaten
partizipieren und die Chancen wahrnehmen. Die erfolgreiche Tätigkeit
von Schweizer Unternehmen in diesen Wachstumsmärkten wirkt sich auch
positiv auf den schweizerischen Arbeitsmarkt aus. Zudem ist das
positive Abstimmungsergebnis eine geeignete Grundlage, das
bestehende Vertragswerk zwischen der Schweiz und der EU wo nötig
anzupassen und zu ergänzen. economiesuisse nimmt auch Kenntnis von der Annahme des
Familienzulagengesetzes. Es ist jetzt Sache des Bundes und der
Kantone, für eine möglichst effiziente Umsetzungspraxis zu sorgen.
Der Volksentscheid ist kein Votum für einen weitergehenden Ausbau
des Sozialstaats. Im Gegenteil: Das massive Wachstum der
Sozialausgaben stellt eine Bedrohung für den ganzen Bundeshaushalt
dar. Die verursachten Kosten des Familienzulagengesetzes von 600
Millionen Franken werden mehrheitlich von der Wirtschaft zu tragen
sein. Das ist zu bedauern. Umso dringender ist die steuerliche
Entlastung der Klein- und Mittelbetriebe durch die gegenwärtig im
Parlament hängige KMU-Steuerreform. Rückfragen:
Urs Rellstab
Telefon: 079 669 56 10
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100002808/100520406
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