Medienmitteilung
Alpenfeuer in Luzern: Kein Rütteln am Verlagerungstermin 2009!
2006-08-12T21:00:00
Altdorf (ots) - Die Alpen-Initiative liess am Samstag, 12. August, ihr Feuer in
den Alpen auf dem Bahnhofplatz Luzern brennen. Die traditionelle
Rede am Feuer hielt der Zuger Regierungsrat Hanspeter Uster. Mit
dem Feuer und den anderen Aktivitäten setzte die Alpen-Initiative
ein Zeichen gegen die weitere Verzögerung der Verlagerung des
Schwerverkehrs auf die Schiene. Der Zuger Regierungsrat Hanspeter Uster wies in seiner Ansprache am
Feuer auf dem Bahnhofplatz auf die vielen Vollzugsdefizite im
Umweltschutz wie in der Luftreinhaltung, Lärm oder Restwasser hin.
Uster bekräftigte, dass am Verlagerungsziel auf keinen Fall
gerüttelt werden darf: Der Bundesrat hat seit 12 Jahren Auftrag
und Kompetenz, die nötigen Massnahmen zu treffen. Eine weitere
Verschiebung des Verlagerungstermins auf 2017 oder eine
Abschwächung des Ziels widerspricht dem klaren Auftrag des Volkes.
Was ist die direkte Demokratie denn überhaupt noch wert?" Ohne
konsequente Verlagerungspolitik müsse auch sein Kanton damit
rechnen, nach Fertigstellung der A4 im Knonauer Amt zu einer
attraktiven Transitroute für den Schwerverkehr zu werden. Die Alpen-Initiative setzte mit dem Alpenfeuer ein flammendes
Zeichen für die Verlagerung. Die Aktivitäten auf dem Bahnhofsplatz
waren Teil der internationalen Höhenfeuertradition und auch der
Kampagne forza 2009! Güter auf die Bahn nach Plan. Neben der
Ansprache war das Benefizkonzert der New Harlem Ramblers ein
Höhepunkt. Die Jazzmusiker gehören zur Spitze der Schweizer
Amateurbands. Sie spielte Leckerbissen aus ihrem Repertoire,
welches vom swingenden Dixieland bis hin zu Klassikern des
amerikanischen Show-Business reicht. Zu den jazzigen Klängen
konnten sich die Anwesenden mit Urner Spezialitäten verwöhnen
lassen. Im Festzelt und am Informationsstand diskutierten Passanten
mit den Anwesenden der Umweltorganisationen kräftig über
Verkehrspolitik. Mit dabei waren auch lokale Umweltorganisationen:
Der Luzerner Verein STATTautoBAHN machte mit einer Antibrumm-
Verteilaktion auf eine lustige Art und Weise auf die Problematik
des Schwerverkehrs aufmerksam. Der VCS Luzern stellte in Form von
Plakaten kritische Fragen zum Aggloprogramm Luzern. Für Rückfragen:
Alf Arnold, Geschäftsführer
079 / 711'57'13 www.alpeninitiative.ch
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100002430/100514196
|
|