Medienmitteilung
Geschäftsabschluss 1. Halbjahr 2006
2006-07-18T11:00:00
Zürich (ots) - Die Bilanzsumme beläuft sich per 30. Juni 2006
auf CHF 28,2 Mrd. Die Hypotheken nahmen gegenüber Ende 2005 um CHF
800 Mio. resp. 4,0% auf CHF 20,8 Mrd. zu, was angesichts des
intensiven Wettbewerbs in diesem Segment als sehr gutes Ergebnis
bezeichnet werden darf. Die Spargelder haben entsprechend der
rückläufigen volkswirtschaftlichen Sparquote sowie aufgrund von
zinsinduzierten Umschichtungen in Kassenobligationen im selben
Zeitraum nur geringfügig um CHF 31 Mio. resp. 0,2% auf CHF 16,9 Mrd.
zugenommen. Der Hypothekarbestand ist zu 81,2% durch Spargelder
refinanziert. Link zur Übersicht Geschäftsabschluss 1. Halbjahr:
http://www.presseportal.ch/de/story.htx?firmaid=100003023 In beiden Ertragskomponenten, die das Kerngeschäft widerspiegeln,
dem Zinsen- und dem Kommissionsgeschäft, wurden Zuwächse erzielt.
Trotz anhaltendem Margendruck im Hypothekargeschäft konnte der
Zinsensaldo gegenüber dem ersten Halbjahr 2005 um 1,8% gesteigert
werden. Die Kommissionserträge nahmen um 3,4% zu. Die im letzten
Herbst erfolgte Einführung der Ticket Fee für Börsenaufträge (CHF
100 via Anlageberater, CHF 40 via Internet) für alle Kunden ist im
Markt auf grosse Resonanz gestossen. Das gleiche gilt für die per
Anfang Jahr erfolgte Lancierung des Premium Banking. Von den gesamten Erträgen aus dem Kundengeschäft stammten 53% aus
dem Retail-Bereich, 32% aus dem Premium Banking, 11% aus dem
Firmenkundensegment und 4% aus dem Segment der Geschäftskunden
(Kleinunternehmen). Das Handelsergebnis litt unter der zeitweise ungünstigen
Börsenentwicklung und kam 33,6% unter dem sehr guten
Vorjahresergebnis zu liegen. Dadurch war der gesamte Geschäftsertrag
im ersten Halbjahr 2006 mit CHF 262 Mio. geringfügig tiefer als im
Vorjahr (-1,0%). Auf der Kostenseite haben sich erwartungsgemäss die vier im
zweiten Halbjahr 2005 eröffneten Filialen in Genf (Mont-Blanc),
Uster, Frick und Bülach sowie die im laufenden Jahr eröffnete
Filiale in Sursee in einem höheren Personal- und Sachaufwand
ausgewirkt. Zudem schlugen beim Sachaufwand auch die Investitionen
in die Modernisierung der EDV-Plattform im Real Time Center in Bern
(RTC) sowie diverse einmalige Aufwendungen zur Optimierungen von
Verarbeitungsprozessen und zur Systemunterstützung der Kernprozesse
zu Buche. Der Geschäftsaufwand nahm um 6,5% auf CHF 127 Mio. zu. Es resultierte ein um 7,2% unter der Vorjahresperiode liegender
Bruttogewinn von CHF 135 Mio. Die Cost/Income-Ratio (inklusive
Abschreibungen auf Sachanlagen) liegt bei guten 51,1%. Die Aussichten für das zweite Halbjahr beurteilt die MIGROSBANK
grundsätzlich positiv. Weitere Auskünfte für Medienvertreter bei:
Franz Jenni, Mitglied der Geschäftsleitung
Telefon: 044 229 86 00, E-Mail: franz.jenni@migrosbank.ch
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100003023/100512967
|
|