MedienmitteilungLungenliga: Die schweizerische Tabakpräventionspolitik bewegt sich2006-05-23T11:32:00Bern (ots) - - Hinweis: Eine Liste der rechtlichen Regelungen in den Kantonen
kann im pdf-Format unter
http://www.presseportal.ch/de/story.htx?firmaid=100000839
kostenlos heruntergeladen werden -Am 31. Mai 2006 findet der Welttag ohne Tabak statt. In vielen europäischen Ländern sind inzwischen die Tabakwerbung aus der Öffentlichkeit und der Tabakrauch aus öffentlich zugänglichen Gebäuden verschwunden. Endlich tut sich auch in der Schweiz etwas, denn die ausländischen Erfahrungen sind durchwegs positiv. Tödliches Gift in unserer Luft Rauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache in der Schweiz. Krankheiten, die der Tabakkonsum verursacht, führen jedoch nicht nur zu einem verfrühten Tod, sondern auch zu einer während vielen Jahren verminderten Lebensqualität. Doch selbst wer nicht freiwillig die vom Tabakrauch verschmutze Luft einatmet, muss mit gesundheitlichen Schäden rechnen. Passivrauchen ist also nicht nur lästig, sondern macht auch krank und tötet. Das Engagement der Lungenliga Die Lungenliga fordert und fördert seit Jahren eine wirksame Tabakprävention. Weil in der Vergangenheit freiwillige Massnahmen nur selten zum Erfolg führten, unterstützt sie auch gesetzliche Regelungen zum Jugendschutz und zum Schutz vor Passivrauchen auf nationaler und kantonaler Ebene (Verhältnisprävention). Endlich scheint nun in der Schweiz ein Umdenken stattgefunden zu haben. In etwa der Hälfte der Kantone sind Einschränkungen der Tabakwerbung und Abgabeverbote von Tabakwaren für Minderjährige beschlossene Sache oder bereits umgesetzt. Auch beim Schutz vor Passivrauchen werden Fortschritte gemacht. Die Tessinerinnen und Tessiner haben sich am 12. März 2006 mit fast 80 Prozent und bei einer überdurchschnittlich hohen Stimmbeteiligung für rauchfreie Restaurants und Bars ausgesprochen. Der Tessin führt damit als erster Kanton eine konsequente Regelung zum Schutz vor Passivrauchen in Gastbetrieben ein. Dies ist heute in vielen Ländern Europas und Übersees eine Selbstverständlichkeit, ohne dass es dabei zu mehr Arbeitslosen oder leeren Gaststätten gekommen ist. Nationalrat Felix Gutzwiller (FDP, ZH) hat mit seiner parlamentarischen Initiative zum "Schutz der Bevölkerung und der Wirtschaft vor dem Passivrauchen" dafür gesorgt, dass auf nationaler Ebene nach einer Regelung gesucht wird. Wussten Sie, dass ...
Kontakt: Frau C. Zosso Permalink:
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