Medienmitteilung
Ohne Alpentransitbörse geht es nicht!
2006-02-20T11:00:00
Altdorf (ots) - Die Alpen-Initiative fordert den Bundesrat einmal mehr auf, mit der
Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene endlich vorwärts zu
machen. Mit einer konsequenten Weiterentwicklung der
Verlagerungspolitik und einer Alpentransitbörse auf dem
Verordnungsweg ist es möglich, das Verlagerungsziel gemäss Vorgaben
des Gesetzes im Jahr 2009 zu erreichen. Eine zeitgerechte Zielerreichung der Verlagerung des
alpenquerenden Güterverkehrs ist möglich, betonte Nationalrat
Fabio Pedrina, Präsident der Alpen-Initiative, anlässlich der
heutigen Pressekonferenz in Bern. Es müssen nur die nötigen
Massnahmen beschlossen werden. Massnahmen in den Bereichen
Sicherheit, Kontrolle und Bahnangebot sowie eine Alpentransitbörse
seien nötig, um das Verlagerungsziel 2009 zu erreichen. Pedrina
stellte ein Stufenmodell vor, mit welchen die Zielerreichung
machbar ist. Stufenweise Reduktion der LKW-Zahlen
Für das laufende Jahr forderte Pedrina die Verschärfung des
Dosiersystems und mehr mobile Schwerverkehrskontrollen. Für 2007
schlug der Nationalrat folgende Massnahmen vor: Eine
Reservationspflicht als Vorstufe zur Alpentransitbörse und
verschärfte Sanktionen bei Verstössen gegen das Gesetz beim
Schwerverkehr. 2008 sei die Zeit reif für die Einführung der
Alpentransitbörse, hielt Pedrina fest. Alpenschutz
Ohne diese zusätzlichen Massnahmen wird der Alpenschutz-Artikel
auch weiterhin Papier bleiben, doppelte Alf Arnold,
Geschäftsführer der Alpen-Initiative, nach. Nur das Instrument der
Alpentransitbörse könne im gegebenen Umfeld die Verlagerung
garantieren, ist Arnold überzeugt. Statt den Betrieb zu
subventionieren, solle der Bund einen Teil der eingesparten Mittel
zur Beseitigung allfälliger Engpässe im Schienennetz zur Verfügung
stellen. Alpentransitbörse auf dem Verordnungsweg einführen
Und wie die Alpentransitbörse eingeführt werden soll, hielt Christa
Mutter, Vorstandsmitglied der Alpen-Initiative fest: Die
Bundesverfassung gibt dem Bundesrat Kompetenz und Auftrag, die
Massnahmen zur Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs auf dem
Verordnungsweg zu treffen. Die Dringlichkeit verlange entschieden
nach dem schnelleren Verordnungsweg. Mutter ist überzeugt, dass nur
auf diesem Weg die dringend notwendigen schärferen Massnahmen,
insbesondere die Alpentransitbörse, noch rechtzeitig eingeleitet
und umgesetzt werden können. Alpen-Initiative
Für Rückfragen:
Alf Arnold
Telefon +41/41/870'97'81
oder +41/79/711'57'13
www.alpeninitiative.ch
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100002430/100504680
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