Medienmitteilung
Beherbergungsstatistik
2005-12-12T09:15:00
(ots) - Beherbergungsstatistik Gutes Ergebnis im Oktober 2005 Der positive Trend im bisherigen Jahr 2005 hat sich im Oktober nicht
nur fortgesetzt, sondern sogar noch verstärkt. Während von Januar
bis September die Zunahme der Logiernächte in den Hotels und
Kurhäusern im Vergleich zu 2003 bei 2,1 Prozent lag, konnte im
Oktober ein Plus von 3,9 Prozent (+92'000 Logiernächten) verzeichnet
werden. Insgesamt wurden im Oktober 2005 2,4 Mio Logiernächte
generiert. Das zeigen die neuesten vom Bundesamt für Statistik (BFS)
ermittelten Resultate der Beherbergungsstatistik. Von Januar bis
Oktober 2005 kumuliert sich die Zahl der Logiernächte auf 29,2 Mio.
Der April war nachfrageseitig bisher der schwächste Monat, gefolgt
von den Monaten Mai und Oktober. In diesen Monaten gab es jeweils
etwas mehr als zwei Millionen Logiernächte, während die
frequenzstärksten Monate (August und Juli) auf nahezu vier Millionen
Logiernächte kamen. Aufenthaltsdauer der Gäste Die 2,4 Mio
Logiernächte im Oktober waren mit 1,1 Mio Ankünften verbunden. Ein
Hotelaufenthalt dauerte somit durchschnittlich 2,1 Nächte, wobei
hier Unterschiede je nach Herkunftsland bestehen. Am längsten
blieben Gäste aus Ägypten in einem Hotel (3,3 Logiernächte), am
kürzesten Gäste aus China (ohne Hongkong) und aus der Republik Korea
mit je 1,4 Logiernächten in einem Hotel. Ein Aufenthalt von
einheimischen Gästen umfasste durchschnittlich 2,1 Logiernächte.
Herkunft der Gäste Mehr als die Hälfte der Logiernächte im Oktober
(52%) ging auf das Konto von Schweizern und Schweizerinnen. Das
zweitwichtigste Gästeherkunftsland war Deutschland mit 357'000
Logiernächten (15%), das drittwichtigste die Vereinigten Staaten mit
115'000 Logiernächten (5%). Mehr als 50'000 Logiernächten steuerten
weitere drei Länder bei nämlich das Vereinigte Königreich,
Frankreich und Italien. Die Entwicklung der Logiernächtezahlen
dieser Gästeherkunftsländer verlief mit Zuwächsen zwischen 1 Prozent
(Vereinigtes Königreich) und 31 Prozent (Italien) durchwegs positiv.
Kantonale Unterschiede Auf kantonaler Ebene waren mit je mehr als
300'000 Logiernächten die Kantone Bern und Zürich die Spitzenreiter,
gefolgt von den Kantonen Graubünden, Tessin und Genf. In diesen fünf
Kantonen wurden 58 Prozent aller Logiernächte verbracht. Weitere 20
Prozent betrafen die Kantone Wallis, Waadt und Luzern. In allen
diesen Kantonen waren auch fast 70 Prozent aller Hotels insgesamt
3960 mit 112'700 Zimmern und 221'200 Betten situiert. Methodischer Hinweis zur Grundgesamtheit Die Adressenbasis der
Beherbergungsstatistik, die früher aus einer eigens dafür gebildeten
Datei bestanden hat, beruht seit Wiedereinführung dieser Statistik
Anfang 2005 auf dem Eidgenössischen Betriebs- und
Unternehmensregister (BUR). Aus Kompatibilitätsgründen wurden die
Adressen und Definitionen miteinander abgeglichen. Dies hat die
Vergleichbarkeit insbesondere im Bereich der Anzahl Betriebe
beeinträchtigt. So haben zum Beispiel mehrere bisher als Kurhäuser
geführte Betriebe neu den Status einer (von der öffentlichen Hand
subventionierten) Klinik und sind somit nicht mehr in der
Grundgesamt enthalten. Für diese Kurhäuser werden keine Ankünfte und
Logiernächte erhoben, was sich auf die kantonale Entwicklung der
Logiernächtezahlen insgesamt auswirken kann. Da es keine
vergleichbaren Daten für das Jahr 2004 gibt, werden die Vergleiche
auf der Basis der Daten von 2003 gemacht. BUNDESAMT FÜR STATISTIK
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