Medienmitteilung
economiesuisse - Auftrag für mehr Forschung und liberale
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economiesuisse zur Volksabstimmung vom 27. November 2005
2005-11-27T18:10:00
Zürich (ots) - Die Annahme der Volksinitiative für
Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft ist zu bedauern.
Faktisch ist das fünfjährige Gentech-Moratorium in der
Landwirtschaft zwar irrelevant, weil aufgrund der strengen
Bewilligungspraxis des neuen Gentechnikgesetzes in den nächsten
fünf Jahren ohnehin ein kommerzieller Anbau kaum möglich war. Die
Initianten haben im Laufe der Kampagne immer wieder betont, dass
die Forschung von ihrem Volksbegehren nicht betroffen sei. An
diesen Worten sind sie nun zu messen: Es darf nicht sein, dass die
Forschung im Bereich der grünen Gentechnologie von den gleichen
Kreisen erneut behindert wird. Insgesamt jedoch setzt die
Initiative ein falsches Signal. Unser Land braucht keine Denkpausen
und keine Stagnation, sondern im Gegenteil neue Ideen und
wirtschaftliches Wachstum. Das Selbe gilt für die Landwirtschaft,
wo sich unternehmerisches Denken nicht durch neue Vorschriften
ersetzen lässt. Der Verband der Schweizer Unternehmen nimmt befriedigt Kenntnis
vom Ja der Stimmbevölkerung zu kundenfreundlichen
Ladenöffnungszeiten in grösseren Bahnhöfen und Flughäfen. Das
Abstimmungsresultat zeigt, dass liberale Ladenöffnungszeiten einem
breiten Kundenbedürfnis entsprechen. Es widerspiegelt die
geänderten Konsum- und Mobilitätsbedürfnisse der heutigen
Gesellschaft. Das Ja der Schweizerinnen und Schweizer zur Änderung
des Arbeitsgesetzes sichert rund 2000 Angestellten ihr Einkommen.
Der drohende Verlust zahlreicher Arbeitsstellen durch das
gewerkschaftliche Referendum konnte abgewendet werden. Gleichzeitig
stärkt die Zurückweisung der linksgerichteten Bevormundung der
Sonntagseinkäufe den öffentlichen Verkehr und die Attraktivität
unseres Landes. Zürich, 27. November 2005 Rückfragen:
Urs Rellstab, 079 669 56 10
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100002808/100500798
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