Medienmitteilung
economiesuisse - Verkehrs-Infrastrukturfonds: Anpassungen notwendig / economiesuisse verlangt Prioritätensetzung und finanzielle Transparenz
2005-07-13T08:50:00
Zürich (ots) - Die Kapazität des bestehenden Strassennetzes stösst
punktuell an Grenzen. Die staubedingten volkswirtschaftlichen Kosten
sind gross. Massnahmen in den Agglomerationen und auf den
Hauptachsen drängen sich auf. Ein gut ausgebautes, funktionierendes
Verkehrssystem ist Voraussetzung für eine prosperierende Wirtschaft
und ein entscheidender Standortfaktor. Gesamthaft gesehen geht
deshalb der im April vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickte
Vorschlag zum Infrastrukturfonds in die richtige Richtung: Lösung
der Verkehrsprobleme in den Agglomerationen, Fertigstellung und
Sicherung der Funktionalität des Nationalstrassennetzes und Erhalt
der Infrastruktur in den Berg- und Randregionen. economiesuisse fehlt im Vernehmlassungsbericht allerdings die nötige
Transparenz bei der Finanzierung sowie ein ganzheitlicher Überblick
und eine langfristige Finanzplanung über die Verwendung der
zweckgebundenen Verkehrsabgaben. Jede Erhöhung des
Mineralölsteuerzuschlags lehnt economiesuisse genauso entschieden
ab, wie allfällige zusätzliche Steuergelder. economiesuisse zieht
zudem ein Gesamtkonzept mit einem einzigen Fonds und die Schaffung
eines einzigen Bundesgesetzes der vom Bundesrat vorgeschlagenen
Lösung mit zwei separaten Fonds und Gesetzen vor. economiesuisse verlangt, dass auch im Verkehrsbereich die
vorhandenen Mittel effizient eingesetzt und auf möglichst rentable
Infrastrukturprojekte und Angebote des öffentlichen und privaten
Verkehrs konzentriert werden. Dabei ist auf konsolidierte und
transparente Grundlagen bezüglich Verkehrsflüsse, Kapazitäten und
Auslastungsgrade sowie auf finanzielle, betriebswirtschaftliche und
volkswirtschaftliche Rentabilitätskriterien abzustellen. Im
Verkehrsbereich werden die Entscheidungsträger nicht darum herum
kommen, sämtliche Projekte und Angebote vermehrt nach ihrem Nutzen
zu gewichten und entsprechend Prioritäten zu setzen, auch beim
Ausbau und der Schliessung von Lücken im Nationalstrassennetz. Zürich, 13. Juli 2005 Rückfragen:
economiesuisse
Pascal Gentinetta, 044 421 35 35
Regina Hunziker-Blum, 044 421 35 35
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100002808/100493245
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