Medienmitteilung
BFS: Produzenten- und Importpreisindex im März 2005
2005-04-18T09:15:00
(ots) - Produzenten- und Importpreisindex im März 2005 Steigender Index vor allem aufgrund höherer Erdölpreise
Jahresteuerung 1,4 Prozent Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der
Produzenten- und Importpreise stieg im März 2005 gegenüber dem
Vormonat um 0,2 Prozent und erreichte den Stand von 101,8 Punkten
(Basis Mai 2003 = 100). Verantwortlich dafür waren vor allem die um
0,5 Prozent gestiegenen Importpreise, wobei insbesondere Erdöl und
Erdölprodukte deutliche Preissteigerungen zu verzeichnen hatten. Der
Produzentenpreisindex erhöhte sich nur leicht um 0,1 Prozent. Innert
Jahresfrist stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und
Importprodukten um 1,4 Prozent. Leichter Anstieg der Inlandpreise
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex
erhöhte sich im März 2005 um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat.
Sein Stand beträgt 101,7 Punkte (Basis Mai 2003 = 100). Im Vergleich
zum Vorjahr lag das Preisniveau um 0,9 Prozent höher. Der Index
zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland
hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht
berücksichtigt. Höhere Preise gegenüber dem Vormonat beobachtete man
neben Mineralölprodukten insbesondere bei Sand und Kies,
Transportbeton, Natursteinen und Produkten aus Nichteisen-Metallen.
Tiefere Preise verzeichneten dagegen Rohmilch und Schrott. Deutlich höhere Importpreise Der vom Bundesamt für Statistik
berechnete Importpreisindex zeigte im März 2005 einen Anstieg um 0,5
Prozent gegenüber dem Vormonat. Sein Stand liegt bei 102,1 Punkten
(Basis Mai 2003 = 100). Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau um
2,4 Prozent höher. Der Importpreisindex zeigt die Entwicklung der
Ab-Zoll-Preise für importierte Produkte. Steigende Preise gegenüber
dem Vormonat stellte man insbesondere bei Erdöl (roh) und
Erdölprodukten (Heizöl, Flugpetrol, Diesel, Reinbitumen) fest.
Preiserhöhungen verzeichneten auch Kaffee, Kakao, Gemüse, Früchte,
Gartenbauprodukte, Erdgas sowie Nichteisen-Metalle und Produkte
daraus. Leichte Preisrückgänge registrierte man für Benzin. Die in
der zweiten Monatshälfte März und Anfang April erfolgten
Preiserhöhungen für Benzin werden sich erst im April-Index
auswirken. Kernteuerung nahe bei null Der Index der Kernteuerung des
Produzenten- und Importpreisindexes blieb gegenüber dem Vormonat
stabil, im Vorjahresvergleich zeigte er eine minime Zunahme von 0,3
Prozent. Bei der Berechnung der Kernteuerung werden rohstoffnahe,
schwankungsintensive oder stark von Produktsteuern beeinflusste
Produktgruppen ausgeschlossen. Es sind dies insbesondere land- und
forstwirtschaftliche Produkte, Fleisch, Tabakwaren, Erdöl,
Erdölprodukte, Metalle, Metallhalbzeug, Schrott und Gas (insgesamt
12% des Warenkorbs). BUNDESAMT FÜR STATISTIK
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