Medienmitteilung

BFS: Produzenten- und Importpreisindex im Februar 2005

2005-03-18T09:15:00
(ots) - Produzenten- und Importpreisindex im Februar 2005
Steigende Inland- und Importpreise – Jahresteuerung 1,7 Prozent
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der 
Produzenten- und Importpreise erhöhte sich im Februar 2005 gegenüber 
dem Vormonat um 0,4 Prozent und erreichte den Stand von 101,6 
Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Sowohl die Inland- als auch die 
Importprodukte verzeichneten einen merklichen Anstieg. Das 
Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten lag 
im Februar 2005 um 1,7 Prozent höher als vor einem Jahr.
Anstieg der Inlandpreise …
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex 
erhöhte sich im Februar 2005 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. 
Sein Stand beträgt 101,6 Punkte (Basis Mai 2003 = 100). Im Vergleich 
zum Vorjahr lag das Preisniveau um 1,3 Prozent höher. Der Index 
zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland 
hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht 
berücksichtigt.
Preiserhöhungen gegenüber dem Vormonat registrierte man für 
Tabakwaren, Papier und Papierprodukte, Mineralölprodukte und 
verschiedene Positionen der chemischen Industrie (anorganische 
Erzeugnisse, Düngemittel, ungeformte Kunststoffe, Pflanzenschutz- 
und Schädlingsbekämpfungsmittel, Seifen-, Wasch- und 
Reinigungsmittel). Dasselbe gilt für Gummi- und Kunststoffprodukte, 
Ziegeleiprodukte, Betonwaren, Formschmiedestücke, Leistungen der 
Oberflächenveredelung und Mechanik sowie Möbel. Tiefere Preise 
verzeichneten insbesondere
organische Erzeugnisse der chemischen Industrie, Lacke und Farben, 
Pharmazeutika und sonstige chemische Produkte. Billiger wurden auch 
Stahl, Drahtwaren und Elektrizität. … und der Importpreise Der vom 
Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex zeigte im 
Februar 2005 einen Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. 
Sein Stand liegt bei 101,5 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Gegenüber 
dem Vorjahr lag das Preisniveau um 2,5 Prozent höher. Der 
Importpreisindex zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für 
importierte Produkte. Steigende Preise gegenüber dem Vormonat 
beobachtete man bei Gemüse, Weintrauben, Fleisch, Erdöl (roh), 
Benzin, Flugpetrol und Heizöl. Teurer wurden auch Textilien, Papier 
(inkl. Papierrohstoffe), Fahrzeugreifen, Kunststoffprodukte, 
sonstige Stahlprodukte, Nichteisen-Metalle und Produkte daraus sowie 
Möbel. Preisrückgänge zeigten demgegenüber vor allem Früchte, Fisch 
und Fischprodukte sowie Glas.
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