Medienmitteilung
BFS: Statistik der stationären Gesundheitsbetriebe 2003
2005-02-18T09:15:00
(ots) - Statistik der stationären Gesundheitsbetriebe 2003 Kostensteigerung in den Spitälern stabilisiert sich
durchschnittliche Aufenthaltsdauer sinkt 2003 wurden in den Schweizer Spitälern 1,37 Mio. Fälle behandelt,
die durchschnittlich 12,4 Tage Spitalpflege beanspruchten. Die
Versorgung in den Spitälern kostete insgesamt 16,4 Mia. Franken. In
den sozialmedizinischen und den auf die Betreuung Behinderter
ausgerichteten Institutionen beliefen sich die Kosten auf 9,4 Mia.
Franken. 106'600 Personen wurden in diesen Betrieben intern betreut.
Soweit erste Ergebnisse der Krankenhausstatistik und der Statistik
der sozialmedizinischen Institutionen für das Jahr 2003 des
Bundesamtes für Statistik (BFS). Zunahme der Hospitalisierungen und
Verkürzung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer Die Zahl der in
den Schweizer Spitälern behandelten Fälle ist zwischen 2002 und 2003
leicht gestiegen. Es wurden rund 1,10 Mio. stationäre (ohne gesunde
Neugeborene und Gesunde) und rund 270'000 teilstationäre Fälle
(Eintagesbehandlungen) gezählt. Insgesamt wurden 13,7 Mio.
Pflegetage erbracht, was (ohne teilstationäre Fälle) einer
durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 12,4 Tagen und damit einem
stetigen Rückgang um 1% pro Jahr seit dem Jahr 2000 entspricht.
Steigende Kosten der Spitäler Zwischen 2002 und 2003 haben die
Kosten für die Versorgung (ohne Investitionskosten) in den Spitälern
von 15,6 Milliarden auf 16,4 Milliarden (+5,1%), d.h. von 10'189 auf
10'337 Franken (+1,5%) pro Fall oder von 971 auf 1018 Franken pro
Tag (+4,8%) zugenommen. Die Zunahme hat sich verglichen mit der
mittleren Zunahme von 6,7% zwischen 2000 und 2002 leicht
verlangsamt. Bei den Spitälern für allgemeine Pflege, welche eine
Akutversorgung anbieten, war die stärkste Kostenzunahme zwischen
2002 und 2003 (+7,8%) in den 27 grössten Spitälern
(Universitätsspitäler und andere Spitäler der Zentrumsversorgung) zu
verzeichnen, während die übrigen Spitäler für allgemeine Pflege
lediglich eine Wachstumsrate von +3,6% aufwiesen. Teilzeit-Trend in
den Spitälern bestätigt sich Die in den vergangenen Jahren
beobachtete Personalzunahme in den Spitälern hält an. Am 31.
Dezember 2003 wurden dort 123'500 Vollzeitäquivalente gezählt. Diese
Zahl ist im Vergleich zum Jahr 2002 um 2,9% und seit 2000 im
Jahresmittel um 2,8% gestiegen. In den Spitälern war die Zahl der am
31. Dezember 2003 beschäftigen Personen gegenüber dem Vorjahr um
4,1% höher. Seit 2000 ist die Zahl der beschäftigten Personen im
Jahresmittel um 3,4% gestiegen. Die stärkere Zunahme des
Personalbestands gegenüber der Zahl der Vollzeitäquivalente weist
auf darauf hin, dass die Teilzeitbeschäftigung in den vergangenen
Jahren an Boden gewonnen hat. Stabilisierung der Kostensteigerung
und des Personalbestands in den sozialmedizinischen Institutionen
Die Gesamtkosten der sozialmedizinischen Institutionen beliefen sich
im Jahr 2003 auf 9,4 Milliarden Franken, das sind 3,5% mehr als im
Vorjahr. Die Kostensteigerung ist durchschnittlich gesehen jedoch
geringer als zwischen 2000 und 2002 (+6,7%). Der Grossteil der
Kosten konzentriert sich mit 6,2 Mia. Franken (+3,8%) auf die
Alters- und Pflegeheime sowie die reinen Pflegeheime. Mit dem
zweitgrössten Anteil folgen die Institutionen für Behinderte sowie
jene für Suchtkranke mit 2,7 Mia. (+4,2%), die dementsprechend mehr
Personen betreuten. 2003 wurden 2,9 Personen pro 1000 Einwohnerinnen
und Einwohner in dieser Art von Institution beherbergt, während es
im Jahr 2000 lediglich 2,6 pro 1000 gewesen waren. 2003 zählten die
sozialmedizinischen Institutionen umgerechnet 85'300
Vollzeitstellen, 1,9% mehr als 2002 (83'700). Damit hat sich die
seit dem Jahr 2000 zu beobachtende Ausweitung des Personalbestands
in Vollzeitäquivalenten verlangsamt (bis 2002 jährlich
durchschnittlich +4,7%). Bei rund der Hälfte der Beschäftigten (48%)
handelt es sich um medizinisches und Pflegepersonal. BUNDESAMT FÜR STATISTIK
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Andreas Perret, BFS, Sektion Gesundheit, Tel.: 032 713 64 82 Neuerscheinungen (nur elektronisch:
http://www.health-stat.admin.ch): Standardtabellen der Medizinischen
Statistik 2003, Bestellnummer: 532-0501-05. Standardtabellen der
Krankenhausstatistik und Statistik der sozialmedizinischen
Institutionen 2003, Bestellnummer: 532-0502-05. Kantonale
Bemerkungen zu den Standardtabellen der Medizinischen Statistik
2003, Bestellnummer: 532-0503-05. Kantonale Bemerkungen zu den
Standardtabellen der Krankenhausstatistik und der Statistik der
Sozialmedizinischen Institutionen 2003, Bestellnummer: 532-0504-05. Pressestelle BFS, Tel.: 032 713 60 13; Fax: 032 713 63 46 Publikationsbestellungen, Tel.: 032 713 60 60, Fax: 032 713 60 61, E-
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