Medienmitteilung
BFS: Produzenten- und Importpreisindex im November 2004
2004-12-21T09:15:00
(ots) - Produzenten- und Importpreisindex im November 2004 Tiefere Importpreise Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der
Produzenten- und Importpreise sank im November 2004 gegenüber dem
Vormonat um 0,1 Prozent und erreichte den Stand von 101,8 Punkten
(Basis Mai 2003 = 100). Der Rückgang ist auf deutlich tiefere
Importpreise (-0,6%) zurückzuführen. Dagegen erhöhten sich die
Preise der inländischen Produzenten im Durchschnitt um 0,1 Prozent
gegenüber dem Vormonat. Innert Jahresfrist stieg das Preisniveau des
Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 1,9 Prozent.
Leicht höhere Inlandpreise
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex
stieg im November 2004 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Sein
Stand beträgt 102,0 Punkte (Basis Mai 2003 = 100). Im Vergleich zum
Vorjahr lag das Preisniveau 1,7 Prozent höher. Der Index zeigt die
Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten
Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt.
Preiserhöhungen gegenüber dem Vormonat registrierte man für
Tabakwaren, Druckereierzeugnisse, Pharmazeutika, Seifen-, Wasch- und
Reinigungsmittel sowie Kosmetika und Parfümerieprodukte. Teurer
wurden auch Kunststoffprodukte, Erzeugnisse des Stahl- und
Leichtmetallbaus, Formschmiedestücke, Uhren und Möbel. Tiefere
Preise verzeichneten dagegen forstwirtschaftliche Produkte,
Nahrungsmittel, Garne und Mineralölprodukte. Dasselbe gilt für die
meisten Positionen der chemischen Industrie (Farbstoffe und
Pigmente, anorganische und organische Erzeugnisse, Düngemittel, Pflanzenschutz- und
Schädlingsbekämpfungsmittel, Lacke und Farben, ätherische Öle,
Riech- und Aromastoffe, sonstige chemische Produkte und
Chemiefasern) sowie Armierungsstahl. Deutlicher Rückgang der
Importpreise unter dem Einfluss tieferer Preise für Computersysteme
und Papier Der vom Bundesamt für Statistik berechnete
Importpreisindex zeigte im November 2004 gegenüber dem Vormonat
einen Rückgang um 0,6 Prozent. Der Stand des Importpreisindexes
liegt nun bei 101,5 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Gegenüber dem
Vorjahr lag das Preisniveau um 2,5 Prozent höher. Der
Importpreisindex zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für
importierte Produkte. Preisrückgänge gegenüber dem Vormonat
beobachtete man neben Computersystemen und Papier (inkl.
Papierrohstoffe) insbesondere bei Gemüse, Fisch und Fischprodukten,
Textilien, Erdgas, Benzin, Diesel und Heizöl. Billiger wurden auch
Armierungsstahl, Nichteisen-Metalle und Produkte daraus sowie
nachrichtentechnische Geräte. Höhere Preise zeigten demgegenüber
Erdöl (roh), Flugpetrol, Polyesterharz und Kunststoffprodukte.
Preissteigerungen registrierte man auch für Glas, Roheisen,
Stahlrohre und sonstige Metallwaren. «Preisstatistik 2004. Inventar der preisrelevanten politischen
Massnahmen» Der Bundesrat hat das Bundesamt für Statistik
beauftragt, die Indexwirkung politischer Massnahmen jährlich zu
schätzen. Die Ergebnisse finden sich in der Publikation
«Preisstatistik 2004». Sie enthält eine Zusammenstellung von
Massnahmen in wirtschaftlichen Rahmengesetzen, im Steuerwesen, bei
administrierten Preisen, in der Landwirtschaft, im Verkehrs- und
Energiewesen sowie in der Umweltpolitik, welche die Preisentwicklung
im vergangenen Jahr beeinflusst haben oder diese in Zukunft
beeinflussen werden. Die Publikation « Preisstatistik 2004 » kann
kostenlos auf der BFS- Homepage unter dem Link
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/preise.html (pdf-
Format) abgerufen oder telefonisch (032 713 60 60) bzw. per E-mail
(order@bfs.admin.ch ) bestellt werden. Die Bestellnummer lautet 401-
0400. BUNDESAMT FÜR STATISTIK
Pressestelle Auskunft:
Andreas Fankhauser, BFS, Sektion Preise, Tel.: 032 713 63 07
Marcel Müller, BFS, Sektion Preise, Tel.: 032 713 61 57 Pressestelle BFS, Tel.: 032 713 60 13; Fax: 032 713 63 46 Publikationsbestellungen, Tel.: 032 713 60 60, Fax: 032 713 60 61, E-
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