Medienmitteilung
BFS: Wohnbautätigkeit im 3. Quartal 2004
2004-12-06T09:15:00
(ots) - Wohnbautätigkeit im 3. Quartal 2004 Andauernde Expansion der Wohnbautätigkeit Die positive Entwicklung der Wohnbautätigkeit in der Schweiz hielt
in diesem Jahr auch im 3. Quartal an. Die Anzahl neu erstellter
Wohnungen stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 13 Prozent auf
9650 Neuwohnungen an. Ende September 2004 befanden sich 47'450
Wohnungen im Bau, was einer Zunahme um 11 Prozent entspricht.
Verglichen mit dem 3. Quartal des Vorjahres erhöhten sich ebenfalls
die erteilten Baubewilligungen um mehr als 6 Prozent für nunmehr
10'850 Wohnungen. So weit die wichtigsten provisorischen Ergebnisse
der quartalsweise durchgeführten Erhebung des Bundesamtes für
Statistik (BFS) über die Wohnungsproduktion. Neu erstellte Wohnungen Mit insgesamt 9650 neu erstellten Wohnungen stieg die
Wohnungsproduktion der Schweiz zwischen Juli und September 2004
deutlich um 13 Prozent oder 1100 Einheiten gegenüber dem
entsprechenden Vorjahresquartal an. Einzig die Gemeinden mit 2001
bis 5000 Einwohner konnten dem allgemeinen positiven Trend nicht
folgen (-10% bzw. -230 Wohneinheiten). Die Anzahl der neu erstellten
Wohnungen in den Agglomerationen der fünf grössten Städte erhöhte
sich um 235 Einheiten (+8%) auf 3200 Neuwohnungen. Über die Hälfte
jener Wohnungen entfiel dabei auf die Agglomeration Zürich (1650
Einheiten). Die Agglomeration Lausanne verzeichnete mit einer
Verdoppelung auf 585 Neuwohnungen den markantesten Anstieg,
währenddem die Agglomeration Basel im selben Zeitraum einen Rückgang
um über 40 Prozent auf nunmehr 275 neu erstellten Wohneinheiten
vermelden musste. Im Bau befindliche Wohnungen Am Ende des 3. Quartal 2004 befanden sich gesamtschweizerisch 47'450
Wohnungen im Bau, was einer Zunahme um 11 Prozent oder 4650
Einheiten gegenüber dem Vorjahresquartal gleichkommt. Diese positive
Tendenz war bei allen Gemeindegrössenklassen zu beobachten, wobei
die kleinsten Gemeinden bis 2000 Einwohner den höchsten prozentualen
Zuwachs verzeichnen konnten (+15%). In den Agglomerationen der fünf
grössten Städte wurde Ende September 2004 an rund 17'300 Wohnungen
gebaut, was einer um 7 Prozent (+1150 Einheiten) erhöhten
Wohnbautätigkeit entspricht. Profitieren konnte vor allem die
Agglomeration Basel (+550 im Bau befindliche Wohnungen), wohingegen
die Agglomeration Bern als einzige eine rückläufige
Wohnungsproduktion (-120 Wohneinheiten) zu verzeichnen hatte. Baubewilligte Wohnungen Insgesamt wurden in der Schweiz zwischen Juli und September 2004 für
10'850 Wohnungen Baubewilligungen erteilt. Zum 3. Quartal des
Vorjahres entsprach dies einer Zunahme um 630 Bewilligungen oder
einem Plus von mehr als 6 Prozent. Der Anstieg beruhte dabei auf den
beiden mittleren Gemeindegrössenklassen, währenddessen die kleinsten
Gemeinden die Zahl der Bewilligungen im Vergleich zur
Vorjahresperiode halten konnten und die Gemeinden mit mehr als
10'000 Einwohner einen Rückgang der baubewilligten Wohnungen
vermelden mussten. Die Agglomerationen der fünf grössten Städte
konnten eine Zunahme um 280 Einheiten (+9%) auf gesamthaft 3400
baubewilligte Wohnungen berichten, jedoch zeichneten sich regionale
Unterschiede ab. Während die Agglomerationen Lausanne (+250), Zürich
(+110) und Bern (+55) mehr Baubewilligungen aussprachen, waren in
den Agglomerationen Basel (-75) und Genf (-60) Rückgänge bei den
baubewilligten Wohnungen zu beobachten. Die vierteljährliche Wohnbaustatistik basiert auf zwei verschiedenen
Erhebungen. Die Erste erfasst die Wohnbautätigkeit in allen (in den
früheren Quartalserhebungen vertretenen) 269 Gemeinden mit mehr als
5000 Einwohnern sowie in den Agglomerationsgemeinden der Städte
Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich. Die zweite Erhebung umfasst
eine Stichprobe der übrigen Gemeinden. Diese Stichprobe erlaubt eine
Hochrechnung der Zahl der baubewilligten und neu erstellen Wohnungen
sowie der am Ende des Quartals im Bau befindlichen Wohnungen auf die
gesamte Schweiz. Die Einteilung der Gemeindegrössenklassen basiert
auf der Volkszählung von 1990. Die Angaben des Berichtsquartals in der vorliegenden
Medienmitteilung sind provisorisch und können im Laufe des Jahres
noch berichtigt werden, während die Vergleichswerte des 3. Quartals
2003 definitiv sind. Aus diesem Grund können zwischen den
Quartalszahlen aus der Vorjahresmedienmitteilung und denjenigen in
der vorliegenden Mitteilung Differenzen auftreten. BUNDESAMT FÜR STATISTIK
Pressestelle Auskunft: Marc Zimmermann, BFS, Sektion Monetäre
Unternehmensstatistik, Tel.: 032 713 64 93 Neuerscheinung: BFS, Die
Wohnbautätigkeit in der Schweiz im 3. Quartal 2004, Neuchâtel 2004,
Bestellnummer: 051-0403, Preis: : Fr. 6.--, ist ungefähr vier Wochen
nach Erscheinen dieser Medienmitteilung erhältlich. Pressestelle BFS, Tel.: 032 713 60 13; Fax: 032 713 63 46 Publikationsbestellungen, Tel.: 032 713 60 60, Fax: 032 713 60 61, E-
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