Medienmitteilung
BFS: Landesindex der Konsumentenpreise im November 2004
2004-11-30T07:45:00
(ots) - Landesindex der Konsumentenpreise im November 2004 Jahresteuerung 1,5 Prozent Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der
Konsumentenpreise verzeichnete im November 2004 einen Anstieg um 0,1
Prozent im Vergleich zum Vormonat und erreichte den Stand von 104,4
Punkten (Mai 2000 = 100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 1,5
Prozent, verglichen mit Jahresraten von 1,3 Prozent im Oktober 2004
und von 0,5 Prozent im November 2003. Unterschiedliche
Preisbewegungen Die Zunahme des Landesindexes im November 2004 ist
auf die höheren Indizes für Nachrichtenübermittlung (+2,6%), infolge
der Aufhebung einer Sommeraktion, für Sonstige Waren und
Dienstleistungen (+0,4%), für Verkehr (+0,3%) und für Wohnen und
Energie (+0,1%) zurückzuführen. Rückläufig war hingegen der Index
für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,4%). In den übrigen
sieben Bedarfsgruppen fanden im Berichtsmonat keine Preiserhebungen
statt. Preisentwicklung für Inland- und Importgüter Wie das
Bundesamt für Statistik weiter mitteilt, erhöhte sich im Vergleich
zum Vormonat das Preisniveau der Inlandgüter um 0,2 Prozent, während
es sich bei den Importgütern um 0,2 Prozent ermässigte. Innert
Jahresfrist verzeichneten die Inlandgüter eine durchschnittliche
Preissteigerung um 1,2 Prozent, die Importprodukte eine solche um
2,5 Prozent. Details der Preisentwicklung im November 2004 Die
Zunahme der Indexziffer der Gruppe Nachrichtenübermittlung ist auf
die Aufhebung der Sommeraktion eines Anbieters (Abendgespräche
zwischen 20 und 24 Uhr gratis) zurückzuführen. Im Bereich Sonstige
Waren und Dienstleistungen wurden nur schwache Preisbewegungen
festgestellt. Preiserhöhungen wurden für Toilettenartikel ermittelt.
In der Gruppe Verkehr wurden nur die Treibstoffpreise erhoben
(Stichtag 2. November). Diese stiegen, vor allem infolge von höheren
Dieselpreisen, um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 13,7
Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Erhöhung des Indexes für Wohnen
und Energie ist auf den gegenüber August 2004 gestiegenen
Mietpreisindex (+0,5%) zurückzuführen. Das gesamtschweizerische
Mietzinsniveau lag damit um 2,1 Prozent über jenem vor Jahresfrist.
Angezogen haben auch die Tarife für Gas. Hingegen sanken die
Heizölpreise um 4,5 Prozent (Stichtag 2. November). Sie befanden
sich aber immer noch um 36.8 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Innerhalb des rückläufigen Bereichs Nahrungsmittel und alkoholfreie
Getränke verbilligten sich die meisten Gemüse- und Früchtesorten
sowie Bohnenkaffee, Schweinefleisch und Wurstwaren. Teurer wurde
unter anderem Teig. «Preisstatistik 2004. Inventar der
preisrelevanten politischen Massnahmen» Der Bundesrat hat das
Bundesamt für Statistik beauftragt, die Indexwirkung politischer
Massnahmen jährlich zu schätzen. Die Ergebnisse befinden sich in der
demnächst erscheinenden Publikation «Preisstatistik 2004». Sie ist
eine Zusammenstellung von Massnahmen in wirtschaftlichen
Rahmengesetzen, im Steuerwesen, bei administrierten Preisen, in der
Landwirtschaft, im Verkehrs- und Energiewesen sowie in der
Umweltpolitik, welche die Preisentwicklung im vergangenen Jahr
beeinflusst haben oder diese in Zukunft beeinflussen werden. Die
Publikation «Preisstatistik 2004» kann ab dem 15. Dezember 2004
kostenlos auf der BFS-Homepage unter dem Link
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/preise.html (PDF-
Format) abgerufen oder telefonisch (032/713 60 60) bzw. per E-Mail
(order@bfs.admin.ch) bestellt werden. Die Bestellnummer lautet 401-
0400. Verkettung mit früheren Indexreihen Die früheren, rechnerisch
mit der aktuellen Indexziffer verknüpften Reihen ergeben für den
November 2004 Indizes von 110,7 Punkten auf der Basis Mai 1993=100,
von 153,3 Punkten auf der Basis Dezember 1982=100, von 191,1 Punkten
auf der Basis September 1977=100 und von 322,2 Punkten auf der Basis
September 1966=100. BUNDESAMT FÜR STATISTIK
Pressestelle Auskunft:
Gilbert Vez, BFS, Sektion Preise, Tel.: 032 713 69 00 Pressestelle BFS, Tel.: 032 713 60 13; Fax: 032 713 63 46 Publikationsbestellungen, Tel.: 032 713 60 60, Fax: 032 713 60 61, E-
Mail: order@bfs.admin.ch Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des BFS
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