Medienmitteilung

Alpeninitiative Interoperabilität: Reaktion der ASTAG

2004-10-11T11:03:00

Bern (ots) -

Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG
befürwortet eine leistungsfähige Bahn für den Transitverkehr
ebenfalls. Schwere Massengüter über lange Distanzen gehören ohnehin
auf die Schiene. Die viel angesprochene Verkehrsverlagerung hat
allerdings ausschliesslich in Bezug auf den grenzüberschreitenden,
alpenquerenden Verkehr eine verfassungsmässige Grundlage. Den weitaus
grössten Teil des Binnenverkehrs kann man auch gar nicht verlagern.
In der Schweiz werden nach Tonnen über 80 Prozent der Güter mit dem
Lastwagen transportiert, wobei es meist keine sinnvolle Alternative
zur Strasse gibt. Auch nicht verlagerbare Verkehre werden durch die
leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe LSVA massiv besteuert. Diese
wird per 2005 um 50 % Prozent und mehr erhöht. Dann bezahlt man für
einen schweren Lastzug mit hoher Kilometerleistung um gegen Fr.
100'000.- jährlich. Die Transportbranche kann die neue
Zusatzbealstung nicht selber tragen, sondern muss sie im Markt
weitergeben. Man rechnet mit um rund 12 Prozent höheren
Transportpreisen.

Kontakt:

ASTAG
Beat Keiser
Pressesprecher
Tel. +41/31/370'85'70

Permalink:


https://www.presseportal.ch/de/pm/100001880/100480665


Weiterführende Informationen

http://www.astag.ch

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