Medienmitteilung
BFS: Produzenten- und Importpreisindex im August 2004
2004-09-17T09:15:00
(ots) - Produzenten- und Importpreisindex im August 2004 Steigender Index aufgrund höherer Erdöl-, Erdgas- und Metallpreise Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der
Produzenten- und Importpreise stieg im August 2004 gegenüber dem
Vormonat um 0,3 Prozent und erreichte den Stand von 101,3 Punkten
(Basis Mai 2003 = 100). Verantwortlich dafür waren die um 0,8
Prozent gestiegenen Importpreise, wobei neben Erdöl und
Erdölprodukten insbesondere auch Erdgas und Metallprodukte deutliche
Preissteigerungen zu verzeichnen hatten. Der Produzentenpreisindex
hingegen blieb gegenüber dem Vormonat insgesamt stabil. Innert
Jahresfrist stieg das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und
Importprodukten um 1,5 Prozent.
Im Durchschnitt stabile Inlandpreise
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex
blieb im August 2004 gegenüber dem Vormonat unverändert. Sein Stand
beträgt 101,3 Punkte (Basis Mai 2003 = 100). Im Vergleich zum
Vorjahr lag das Preisniveau um 1,3 Prozent höher. Der Index zeigt
die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten
Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt.
Preiserhöhungen gegenüber dem Vormonat registrierte man für
Grossvieh, Rohmilch, Tabakwaren, Oberbekleidung, Mineralölprodukte,
Düngemittel, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel sowie
Seifen-, Wasch- und Reinigungsmittel. Dasselbe gilt für
Kunststoffprodukte, Stahlrohre, Produkte aus Nichteisen-Metallen,
Schrott, Produkte des Stahl- und Leichtmetallbaus,
Formschmiedestücke, Leistungen der Mechanik und Möbel. Tiefere
Preise verzeichneten dagegen insbesondere Gemüse, Schlachtschweine,
Fleisch und Fleischprodukte, Garne, Papier und Altpapier. Billiger wurden auch Glas und Stahl
sowie die meisten Positionen der chemischen Industrie (Farbstoffe
und Pigmente, anorganische und organische Erzeugnisse, ungeformte
Kunststoffe, Lacke und Farben, Pharmazeutika, Kosmetika,
Parfümerieprodukte und sonstige chemische Produkte). Deutlicher
Anstieg der Importpreise Der vom Bundesamt für Statistik berechnete
Importpreisindex erhöhte sich im August 2004 gegenüber dem Vormonat
um 0,8 Prozent. Sein Stand liegt bei 101,2 Punkten (Basis Mai 2003 =
100). Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau um 1,8 Prozent
höher. Der Importpreisindex zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise
für importierte Produkte. Steigende Preise gegenüber dem Vormonat
beobachtete man bei Gemüse, Erdgas, Erdöl (roh), Treibstoffen,
Heizöl, Papier und Kunststoffprodukten. Teurer wurden auch Roheisen,
Flachprodukte aus Stahl, Edelstahl, Stahlrohre, verarbeiteter Stahl
sowie Kupfer und Produkte daraus. Preisrückgänge zeigten
demgegenüber vor allem Ackerbauprodukte, Textilien, Bekleidung,
Fahrzeugreifen, Metallwaren und Möbel. BUNDESAMT FÜR STATISTIK
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