Medienmitteilung
BFS: Produzenten- und Importpreisindex im Juli 2004
2004-08-17T09:15:00
(ots) - Produzenten- und Importpreisindex im Juli 2004 Wenig Bewegung Jahresteuerung 1,3 Prozent Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der
Produzenten- und Importpreise sank im Juli 2004 gegenüber dem
Vormonat um 0,1 Prozent und erreichte den Stand von 101,0 Punkten
(Basis Mai 2003 = 100). Sowohl die Inland- als auch die
Importprodukte verzeichneten einen leichten Preisrückgang um 0,1
Prozent. Die in der zweiten Monatshälfte Juli und anfangs August
erfolgten Preiserhöhungen für Erdölprodukte werden sich erst im
August-Index auswirken. Innert Jahresfrist stieg das Preisniveau des
Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 1,3 Prozent.
Leichter Rückgang der Inlandpreise
Der vom Bundesamt für Statistik
berechnete Produzentenpreisindex ging im Juli 2004 gegenüber dem
Vormonat um 0,1 Prozent zurück. Sein Stand beträgt 101,3 Punkte
(Basis Mai 2003 = 100). Im Vergleich zum Vorjahr lag das Preisniveau
um 1,3 Prozent höher. Der Index zeigt die Entwicklung der
Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten Produkte.
Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt. Tiefere Preise
gegenüber dem Vormonat registrierte man für Gemüse, Schlachtkälber,
Schlachtschweine und Säge-Rundholz. Billiger wurden auch
verarbeitete Milch und Milchprodukte, Holzverpackungen,
Mineralölprodukte, Mörtel, Armierungsstahl und Drahtwaren.
Preiserhöhungen verzeichneten dagegen insbesondere Rohmilch,
Fleischprodukte, Kartoffelprodukte, Backwaren, Hobelwaren und
Schrott.
und der Importpreise Der vom Bundesamt für Statistik berechnete
Importpreisindex zeigte im Juli 2004 einen leichten Rückgang um 0,1
Prozent gegenüber dem Vormonat. Sein Stand liegt nun bei 100,4
Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Gegenüber dem Vorjahr lag das
Preisniveau um 1,5 Prozent höher. Der Importpreisindex zeigt die
Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für importierte Produkte.
Preisrückgänge gegenüber dem Vormonat beobachtete man bei
Ackerbauprodukten, Gemüse, Erdöl (roh), Treibstoffen und Heizöl.
Dasselbe gilt für Armierungsstahl, Kupfer und Produkte daraus,
sonstige Metallwaren, Personenwagen und Nutzfahrzeuge. Höhere Preise
zeigten demgegenüber vor allem Zitrusfrüchte, Erdgas,
Nahrungsmittel, Gipsprodukte, Flachprodukte aus Stahl, sonstige
Stahlprodukte und Nickel. BUNDESAMT FÜR STATISTIK
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