Medienmitteilung
Eidg. Abstimmung von 26. September: HEKS - Ja zu erleichterten Einbürgerungen
2004-08-12T13:35:00
Zürich (ots) - Die Förderung der Integration von Migrantinnen und
Migranten in der Schweiz gehört zu den Arbeitsschwerpunkten von HEKS,
dem Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz. Darum vertritt es
die Ja-Parole für die Eidgenössischen Abstimmungen zur Einbürgerung
vom 26. September 2004. Mit der Gesetzesrevision, über die am 26. September abgestimmt
wird, soll die erleichterte Einbürgerung für Ausländerinnen und
Ausländer der zweiten Generation nach einheitlichen Kriterien in der
ganzen Schweiz möglich werden, und diejenigen der dritten Generation
sollen bei Geburt automatisch das Schweizer Bürgerrecht erhalten. HEKS unterstützt das neue Einbürgerungsrecht unter anderem aus
folgenden Gründen: - Die erleichterte Einbürgerung schafft Gerechtigkeit für
zahlreiche Jugendliche, für die die Schweiz zur Heimat geworden ist.
Sie sollen nicht ein langwieriges und teilweise entwürdigendes
Verfahren durchlaufen, sondern auf unkomplizierte Weise den Schweizer
Pass erhalten.
- Die erleichterte Einbürgerung leistet einen Beitrag zur
Förderung der Integration - verstanden als aktive Teilhabe an unserer
Gesellschaft. Ausländerinnen und Ausländer sind von der Wahrnehmnung
politischer Rechte weitgehend ausgeschlossen. Dies kann ein
Integrationshindernis sein.
- 14 Kantone kennen schon heute die erleichterte Einbürgerung für
Ausländerinnen und Ausländer der zweiten Generation. Die
Voraussetzungen sind heute jedoch nicht überall gleich. Durch die
Bürgerrechtsrevision kommen auch die Jugendlichen der übrigen Kantone
in den Genuss der erleichterten Einbürgerung. In Zukunft soll es
keinen Unterschied mehr machen, ob ein Jugendlicher im Kanton Genf
oder im Kanton Luzern lebt.
- Viele Ausländerinnen und Ausländer leben und arbeiten zum Teil
seit vielen Jahren und auf Wunsch der Schweizer Wirtschaft in unserem
Land. Die erleichterte Einbürgerung macht deutlich, dass die Schweiz
die ausländischen Mitmenschen ganzheitlich in ihrer Würde respektiert
und nicht nur als wirtschaftliche Faktoren betrachtet.
Das ausführliche Argumentarium HEKS-Position zum neuen
Einbürgerungsrecht" sowie Informationen über
HEKS-Integrationsprojekte in der Schweiz sind abrufbar über
www.heks.ch Ein Argumentarium des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes
(SEK) finden Sie zudem auf www.sek-feps.ch Kontakt: HEKS Kommunikation Seta Thakur Direktwahl: +41/1/361'73'24 Mobile: +41/79/285'95'27 E-Mail: thakur@hekseper.ch
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