Medienmitteilung
BFS: Produzenten- und Importpreisindex im Februar 2004
2004-03-19T09:15:00
(ots) - Produzenten- und Importpreisindex im Februar 2004
Im Durchschnitt stabile Preise, jedoch Unterschiede zwischen den
Produktgruppen Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der
Produzenten- und Importpreise blieb im Februar 2004 gegenüber dem
Vormonat insgesamt stabil. Zwischen den einzelnen Produktgruppen gab
es aber zum Teil unterschiedliche Tendenzen. So verzeichneten
insbesondere Metalle und Metallprodukte steigende Preise, während
Mineralölprodukte und chemische Produkte zu tieferen Preisen
verkauft wurden. Der Stand des Gesamtindexes beträgt 99,9 Punkte
(Basis Mai 2003 = 100). Innert Jahresfrist sank das Preisniveau des
Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten leicht um 0,1
Prozent. Stabile Inlandpreise Der vom Bundesamt für Statistik
berechnete Produzentenpreisindex blieb im Februar 2004 gegenüber dem
Vormonat unverändert. Sein Stand beträgt 100,3 Punkte (Basis Mai
2003 = 100). Im Vergleich zum Vorjahr lag das Preisniveau 0,7
Prozent höher. Der Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise
für die im Inland hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind
darin nicht berücksichtigt. Hauptergebnisse Februar 2004 Indexstand Veränderung in %
gegenüber
Februar 2004 Januar 2004 Februar 2003
(Basis Mai 2003 =100)
Produzenten- und Importpreisindex (Total) 99,9 0,0 -0,1
- Produzentenpreisindex 100,3 0,0 0,7
- Importpreisindex 99,1 -0,1 -1,6 Tiefere Preise gegenüber dem Vormonat registrierte man für
Mineralölprodukte und die meisten Positionen der chemischen
Industrie (Farbstoffe und Pigmente, anorganische und organische
Erzeugnisse, ungeformte Kunststoffe, Pflanzenschutz- und
Schädlingsbekämpfungsmittel, Pharmazeutika und sonstige chemische
Produkte). Dasselbe gilt für Glas sowie Leistungen der
Oberflächenveredlung und Mechanik. Preiserhöhungen verzeichneten
insbesondere Schlachtschweine, Schweinefleisch, Bekleidung, Papier
und Papierprodukte, Düngemittel, Seifen-, Wasch- und
Reinigungsmittel, Kosmetika und Parfümerieprodukte. Teurer wurden
auch Ziegeleiprodukte, Armierungsstahl, Produkte aus Nichteisen-
Metallen, Formschmiedestücke und Schrott. Leicht tiefere
Importpreise Der vom Bundesamt für Statistik berechnete
Importpreisindex zeigte im Februar 2004 einen leichten Rückgang um
0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Sein Stand liegt bei 99,1
Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Gegenüber dem Vorjahr lag das
Preisniveau um 1,6 Prozent tiefer. Der Importpreisindex zeigt die
Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für importierte Produkte.
Preisrückgänge gegenüber dem Vormonat beobachtete man bei Gemüse,
Früchten, Erdöl (roh), Erdgas, Fisch und Fischprodukten. Billiger
wurden auch Textilien, Lederbekleidung, Papier (inkl.
Papierrohstoffe), Heizöl und Glas. Höhere Preise zeigten
demgegenüber Ackerbauprodukte, Kaffee, Unterbekleidung und Benzin.
Preissteigerungen registrierte man auch für Roheisen und
Stahlprodukte, Nichteisen-Metalle und Produkte daraus und sonstige
Metallwaren. BUNDESAMT FÜR STATISTIK
Informationsdienst Auskunft:
Andreas Fankhauser, BFS, Sektion Preise, Tel.: 032 713 63 07
Hans Udry, BFS, Sektion Preise, Tel.: 032 713 69 95 Publikationsbestellungen, Tel.: 032 713 60 60, Fax: 032 713 60 61, E-
Mail: order@bfs.admin.ch Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des BFS
http://www.statistik.admin.ch 19.03.2004
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100000114/100472964
|
|