Medienmitteilung
BFS: Landesindex der Konsumentenpreise im November 2003
2003-11-28T07:45:00
(ots) - Landesindex der Konsumentenpreise im November 2003
Leicht tieferes Preisniveau Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Landesindex der
Konsumentenpreise verzeichnete im November 2003 einen Rückgang um
0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat und erreichte den Stand von
102,8 Punkten (Mai 2000 = 100). Innert Jahresfrist betrug die
Teuerung 0,5 Prozent, verglichen mit Jahresraten von ebenfalls 0,5
Prozent im Oktober 2003 und von 0,9 Prozent im November 2002.
Tiefere Preise für Benzin, Heizöl und Gemüse
Die leichte Abnahme
des Landesindexes im November 2003 ist in erster Linie auf
rückläufige Preise für Erdölprodukte und Gemüse zurückzuführen. Das
Niveau der vierteljährlich erhobenen Mieten blieb dagegen im
Vergleich zum August 2003 unverändert. Gegenüber der jeweiligen
Vorerhebung sanken demnach die Indizes für Verkehr (- 0,6%), für
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,3%) und für Wohnen und
Energie (-0,1%), während jener für Sonstige Waren und
Dienstleistungen um 0,1 Prozent stieg. In den übrigen acht
Bedarfsgruppen fanden im Berichtsmonat keine Preiserhebungen statt.
und damit für Importgüter Wie das Bundesamt für Statistik weiter
mitteilt, blieb das Preisniveau nach Herkunft im Vergleich zum
Vormonat bei den Inlandgütern stabil, während es sich bei den
Importgütern beeinflusst durch tiefere Preise für Erdölprodukte um
0,5 Prozent ermässigte. Innert Jahresfrist verzeichneten die
Inlandgüter eine durchschnittliche Preissteigerung um 0,8 Prozent,
die Importprodukte dagegen eine Preisreduktion um 0,4 Prozent. Details der Preisentwicklung im November 2003 Im Bereich Verkehr
wurden nur die Treibstoffpreise erhoben. Sie sanken im Vergleich zum
Vormonat um 2,2 Prozent (Stichtag 3. November) und gegenüber dem
Vorjahr um 0,8 Prozent. Innerhalb des rückläufigen Bereichs
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verbilligten sich die
meisten Gemüsesorten. Die Gemüsepreise lagen aber immer noch um 10,6
Prozent über dem Niveau des Vorjahrs. Weitere Abschläge wurden für
Bohnenkaffee und Agrumen (Orangen, Mandarinen, Grapefruit)
beobachtet. Teurer wurden vor allem Wurstwaren, Rindfleisch und
Kiwi. Die Abnahme des Indexes für Wohnen und Energie ist in erster
Linie die Folge der tieferen Heizölpreise (Stichtag 3. November).
Diese sanken gegenüber dem Vormonat um 3,8 Prozent, befanden sich
aber immer noch um 6,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Ins Gewicht
fielen auch die gesunkenen Tarife für Elektrizität. Der
Mietpreisindex blieb gegenüber der Vorerhebung im August 2003
stabil. Das gesamtschweizerische Mietzinsniveau lag damit um 0,3
Prozent über jenem vor Jahresfrist. Im Bereich Sonstige Waren und
Dienstleistungen wurden nur schwache Preisbewegungen festgestellt.
Die Preise für Toilettenartikel zogen leicht an. Rückläufig waren
hingegen die Preise für Uhren. «Preisstatistik 2003. Inventar der
preisrelevanten politischen Massnahmen» Der Bundesrat hat das
Bundesamt für Statistik beauftragt, die Indexwirkung politischer
Massnahmen jährlich zu schätzen. Die Ergebnisse befinden sich in der
demnächst erscheinenden Publikation «Preisstatistik 2003». Sie ist
eine Zusammenstellung von Massnahmen in wirtschaftlichen
Rahmengesetzen, im Steuerwesen, bei administrierten Preisen, in der
Landwirtschaft, im Verkehrs- und Energiewesen sowie in der
Umweltpolitik, welche die Preisentwicklung im vergangenen Jahr
beeinflusst haben oder diese in Zukunft beeinflussen werden. Die
Publikation «Preisstatistik 2003» kann ab dem 8. Dezember 2003
kostenlos auf der BFS-Homepage unter dem Link
http://www.statistik.admin.ch/stat_ch/ber05/stat_preis/dt0500.htm
(PDF-Format) abgerufen oder telefonisch (032/713 60 60) bzw. per E-
Mail (order@bfs.admin.ch) bestellt werden. Die Bestellnummer lautet
402-0300. Verkettung mit früheren Indexreihen Die früheren,
rechnerisch mit der aktuellen Indexziffer verknüpften Reihen ergeben
für den November 2003 Indizes von 109,1 Punkten auf der Basis Mai
1993=100, von 151,0 Punkten auf der Basis Dezember 1982=100, von
188,3 Punkten auf der Basis September 1977=100 und von 317,4 Punkten
auf der Basis September 1966=100. BUNDESAMT FÜR STATISTIK Informationsdienst _________
Auskunft:
Gilbert Vez, BFS, Sektion Preise und Verbrauch, Tel.: 032/713 69 00
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des BFS
http://www.statistik.admin.ch 28.11.03
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100000114/100469517
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