Medienmitteilung
BFS: Wohnbevölkerung der Schweiz 2002
2003-09-15T09:15:00
(ots) - Wohnbevölkerung der Schweiz 2002
Unverändertes Bevölkerungswachstum trotz weniger Geburten Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz nahm 2002 um 57'000
Personen zu und erreichte am 31. Dezember den Stand von 7'318'000
Personen. Die definitiven Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS)
weisen für 2002 eine gegenüber 2001 unveränderte
Bevölkerungswachstumsrate von 0,8% aus. Daran hat auch der Rückgang
der Anzahl Geburten um 1,6% nichts geändert. Unverändertes
Bevölkerungswachstum Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz
erreichte Ende 2002 den Stand von 7'317'873 Personen. In dieser Zahl
sind die schweizerischen Staatsangehörigen, die ausländischen
Personen mit Niederlassungs- und Jahresaufenthaltsbewilligung sowie
die internationalen Funktionärinnen und Funktionäre enthalten. Nicht
eingeschlossen sind die ausländischen Saisonarbeitskräfte
(Jahresdurchschnitt 2002: 20'351), die Personen mit einer
Aufenthaltsbewilligung von weniger als einem Jahr (Ende 2002:
45'729) und die Personen des Asylbereichs (Ende 2002: 66'568). 2002
ergab sich wie bereits 2001 eine Wachstumsrate von 0,8%. Die Zunahme
der gesamten ständigen Wohnbevölkerung um 56'663 Personen (inkl.
statistische Bestandesbereinigungen) ergab sich zur Hauptsache aus
dem Einwanderungsüberschuss (Einwanderungen abzüglich
Auswanderungen) von 47'655 Personen und aus dem Geburtenüberschuss
(Geburten abzüglich Todesfälle) von 10'604 Personen. Leicht höherer
Wanderungssaldo Die Einwanderung hat 2002 wiederum zugenommen,
während gleichzeitig die Auswanderung zurückging. Dadurch ist der
Wanderungssaldo von +40'250 Personen im Jahr 2001 auf +47'655
Personen im Jahr 2002 gestiegen. Sowohl die Auswanderungen (-855
bzw. -3,3%) als auch die Einwanderungen (-2005 bzw. -8,2%) von
Schweizer Bürgerinnen und Bürgern sind gegenüber 2001 leicht
zurückgegangen. Damit hat der Wanderungsüberschuss der
schweizerischen Wohnbevölkerung weiter abgenommen (von -1426 auf
-2576 Personen), während jener der ausländischen Wohnbevölkerung
gestiegen ist (von 41'685 auf 50'231 Personen). Weniger Geburten Der
Geburtenüberschuss ist von 12'222 Einheiten im Jahr 2001 auf 10'604
Einheiten im Jahr 2002 zurückgegangen. Die Zahl der Todesfälle ist
praktisch unverändert geblieben (-481 / -0,8%), jene der Geburten
hat hingegen erneut nachgegeben (-1137 / -1,6%). Bei der
Wohnbevölkerung schweizerischer Nationalität ging 2002 die
Scherenentwicklung zwischen Todesfällen und Geburten weiter (mehr
Todesfälle als Geburten). Seit 1998 wächst die Bevölkerung
schweizerischer Nationalität nur noch auf Grund der
Bürgerrechtswechsel (Erwerb des Schweizer Bürgerrechts). Wachstum in
städtischen Gebieten stärker als in ländlichen Gebieten Zwei Drittel
(67,8%, 4'960'923 Personen) der ständigen Wohnbevölkerung wohnten
Ende 2002 in städtischen Gebieten, d.h. in Gemeinden, die zu einer
Agglomeration gehören oder 1990 mindestens 10'000 Einwohner
aufwiesen. Die Hälfte davon (33,8%, 2'474'357 Personen) lebte in den
Agglomerationen der fünf Grossstädte Zürich, Basel, Genf, Bern und
Lausanne. Die städtischen Gebiete wuchsen im Jahr 2002 um 0,9%
(+42'025 Personen); auch für die fünf Grossagglomerationen ergab
sich eine Zunahme von 0,9% (+21'315 Personen). In den ländlichen
Gebieten weitete sich die Bevölkerung hingegen lediglich um 0,6% aus
(+14'638 Personen) und erreichte einen Stand von 2'356'950 Personen.
Unterschiedliche Entwicklung in den Kantonen 10 Kantone wiesen im
Jahr 2002 Zuwachsraten auf, welche über dem Schweizer Mittel von
0,8% lagen. An der Spitze befanden sich die Kantone Schwyz und
Freiburg (je +1,5%), gefolgt von Zug (+1,3%) und Genf (+1,2%).
Einzig Appenzell Ausserrhoden verzeichnete im Berichtsjahr einen
Bevölkerungsrückgang (-0,1%). In den zehn Jahren von 1993 bis 2002
sind die Kantone Zug (+15,4%), Schwyz (+12,5%), Basel-Landschaft
(+12%) und Freiburg (+11%) prozentual am stärksten gewachsen. Am
unteren Ende der Rangliste finden sich die Kantone Basel-Stadt
(-5,3%), Glarus (-1,9%), Appenzell Ausserrhoden (-1,7%) und Uri
(-1,4%). BUNDESAMT FÜR STATISTIK
Informationsdienst Auskunft:
Elisabeth Aebischer, BFS, Sektion Bevölkerungsentwicklung
Tel.: 032 713 67 11; E-Mail: Elisabeth.Aebischer@bfs.admin.ch Publikationsbestellungen unter: Tel.: 032 713 60 60, Fax: 032 713 60
61, E-Mail: order@bfs.admin.ch
Weiterführende Informationen zur Wohnbevölkerung der Schweiz 2002
finden Sie auf der Internetseite des BFS
http://www.statistik.admin.ch, Fachbereich 1 Bevölkerung. 15.9.03
Permalink:

https://www.presseportal.ch/de/pm/100000114/100466817
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