Medienmitteilung
BFS: Produzenten- und Importpreisindex im Oktober 2002
Im Durchschnitt stabile Preise
2002-11-14T09:15:00
Neuchâtel (ots) - Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete
Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise blieb im Oktober 2002
gegenüber dem Vormonat stabil. Sein Stand beträgt 95,8 Punkte (Basis
Mai 1993 = 100). Innert Jahresfrist zeigten sowohl die Inlandpreise
(-0,4 Prozent) als auch die Importpreise (-1,1 Prozent) einen
Rückgang. Insgesamt lag damit das Preisniveau des Gesamtangebots um
0,6 Pro- zent tiefer als vor einem Jahr. Leichter Rückgang der Inlandpreise Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex
ging im Oktober 2002 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent zurück.
Sein Stand liegt bei 95,6 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Im Jahres-
vergleich stellte man einen Rückgang um 0,4 Prozent fest. Der Index
zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland
hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht
berücksichtigt. Tiefere Preise gegenüber dem Vormonat registrierte man für Gemüse,
Rohmilch, Schlachtrinder, Schlacht-schweine, Schweinefleisch und
Zucker. Dasselbe gilt für Aluminiumhalbzeug, Werkzeuge, Werkzeug-
maschinen, nachrichtentechnische Geräte, elektronische Bauelemente,
Fahrzeuge, Fahrzeugteile und Gas. Preiserhöhungen verzeichneten dagegen Hobelwaren,
Mineralölprodukte, Elektromotoren, Genera-toren und Transformatoren,
Elektrizitätsverteilungs- und Schalteinrichtungen sowie Mess- und
Kontroll-instrumente. Teurere Importe Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex zeigte
im Oktober 2002 gegenüber dem Vor-monat einen Anstieg um 0,3 Prozent
und erreichte den Stand von 96,2 Punkten (Basis Mai 1993 = 100).
Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau um 1,1 Prozent tiefer. Der
Importpreisindex wird ergänzend zum Produzentenpreisindex erhoben
und zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für ausgewählte impor-
tierte Produkte. Der Anstieg des Importpreisindexes ist vor allem auf höhere Preise
der Erdölprodukte (Heizöl, Treibstoff) zurückzuführen. Steigende
Preise gegenüber dem Vormonat beobachtete man auch bei Getreide,
Kakao, Stahl und Personenwagen. Preisrückgänge zeigten demgegenüber
insbesondere Rohbaumwolle, Zitrus-früchte, Bananen, Nichteisen-
Metalle und Produkte daraus sowie die meisten Positionen der
Maschinen-industrie. BUNDESAMT FÜR STATISTIK Informationsdienst Die wichtigsten Ergebnisse können den beigefügten Tabellen und
Grafiken entnommen werden.
___________________________ Auskunft: Andreas Fankhauser, BFS, Sektion Preise und Verbrauch, Tel.: 032 713
63 07 Hans Udry, BFS, Sektion Preise und Verbrauch, Tel.: 032 713 69 95 Publikationsbestellungen unter: Tel.: 032 713 60 60, Fax: 032 713 60
61, E-Mail: Ruedi.Jost@bfs.admin.ch Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des BFS
http://www.statistik.admin.ch 14.11.02
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