Medienmitteilung

Produzenten- und Importpreisindex im Juni 2002: Weiterhin sinkendes Preisniveau

2002-07-12T09:20:20

Neuenburg (ots) -

Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete
Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im Juni 2002
gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und erreichte den Stand von
95,8 Punk-ten (Basis Mai 1993 = 100). Das Preisniveau des
Gesamtangebots lag damit um 1,7 Prozent tiefer als vor einem Jahr.
Verantwortlich dafür waren vor allem die um 3,9 Prozent gesunkenen
Importpreise. Aber auch die im Inland hergestellten Produkte zeigten
innert Jahresfrist einen Preisrückgang um 0,7 Prozent.
Im Durchschnitt stabile Inlandpreise
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex
blieb im Juni 2002 gegenüber dem Vor-monat stabil. Sein Stand liegt
bei 95,8 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Im Jahresvergleich stellte
man einen Rückgang um 0,7 Prozent fest. Der Index zeigt die
Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten
Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt.
Höhere Preise gegenüber dem Vormonat registrierte man für
Baumschulprodukte (Ziergehölze, Stauden), Schlachttiere, äussere
Schreinerarbeiten und verschiedene Positionen des Innenausbaus.
Preisrückgänge verzeichneten demgegenüber insbesondere Gemüse,
Schnittblumen, Rohmilch und Mineralölprodukte.
Rückgang der Importpreise
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex ging
im Juni 2002 gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent zurück. Den
stärksten Einfluss darauf hatten tiefere Preise für Mineralölprodukte
sowie für Büromaschinen und Computersysteme. Der Stand des Indexes
liegt bei 95,8 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Gegenüber dem Vorjahr
lag das Preisniveau um 3,9 Prozent tiefer. Der Importpreisindex wird
ergänzend zum Produzentenpreisindex erhoben und zeigt die Entwicklung
der Ab-Zoll-Preise für ausgewähl-te importierte Produkte.
Tiefere Preise gegenüber dem Vormonat beobachtete man auch bei
Getreide, Kakao und Nahrungsmitteln. Dasselbe gilt für
Nichteisen-Metalle und Produkte daraus, Sitzmöbel,
nachrichtentechnische sowie optische und fotografische Geräte.
Preiserhöhungen zeigten dagegen Zitrusfrüchte, Kaffee, verschiedene
Produkte aus Stahl und Büromöbel.

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