Medienmitteilung

Produzenten- und Importpreisindex im Oktober 2001

2001-11-15T09:23:16

Bern (ots) -

Weiterhin tieferes Preisniveau als im Vorjahr: -1,4 Prozent
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete
Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise sank im Oktober 2001
gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent und erreichte den Stand von
96,4 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Sowohl die Inlandpreise (-0,3%)
als auch - in wesentlich stärkerem Ausmass - die Importpreise (-1,3%)
zeigten einen Rückgang. Insgesamt lag damit das Preisniveau des
Gesamtangebots um 1,4 Prozent tiefer als vor einem Jahr, was auf
deutlich billigere Importe (-4,7%) zurückzuführen ist.
Rückgang der Inlandpreise ...
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex
zeigte im Oktober 2001 einen Rück-gang um 0,3 Prozent gegenüber dem
Vormonat. Sein Stand liegt bei 96,0 Punkten (Basis Mai 1993 = 100).
Die Jahresteuerung betrug 0,1 Prozent. Der Index zeigt die
Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten
Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt.
Tiefere Preise gegenüber dem Vormonat registrierte man für
Ackerbauprodukte, Schlachtrinder, Schlacht-schweine, Schweinefleisch
und Fleischprodukte. Dasselbe gilt für Mineralölprodukte, Produkte
aus Nicht-eisen-Metallen, elektrische Maschinen und Apparate,
nachrichtentechnische Geräte und elektronische Bau-elemente,
Elektrizität und Gas. Preiserhöhungen verzeichneten demgegenüber
Gemüse, Äpfel, Schlacht-kälber, Rohmilch, Käse, Holzverpackungen und
Werkzeuge.
... und der Importpreise
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex ging
im Oktober 2001 gegenüber dem Vor-monat um 1,3 Prozent zurück. Sein
Stand liegt bei 97,3 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Im
Jahresvergleich stellte man einen Rückgang um 4,7 Prozent fest. Der
Importpreisindex wird ergänzend zum Produzenten-preisindex erhoben
und zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für ausgewählte
importierte Produkte.
Preisrückgänge gegenüber dem Vormonat beobachtete man bei
Rohbaumwolle, Zitrusfrüchten, Kaffee, Nahrungsmitteln (ohne Fleisch),
Leder und Lederprodukten, Spanplatten und Mineralölprodukten.
Sinkende Preise zeigten auch Metalle und Metallprodukte, Maschinen
für die Erzeugung und Nutzung von mechani-scher Energie,
Werkzeugmaschinen, Maschinen für einzelne Wirtschaftszweige sowie
elektrische Maschinen und Apparate. Die Preise für Personenwagen
stiegen dagegen leicht an.
Die wichtigsten Ergebnisse können den beigefügten Tabellen 
und Grafiken entnommen werden.

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Sektion Preise und Verbrauch
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Sektion Preise und Verbrauch
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