Medienmitteilung

Katastrophe im Gotthardtunnel

2001-10-24T17:14:48

Bern (ots) -

Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG ist über
den schrecklichen Unfall im Gotthardstrassentunnel entsetzt und tief
betroffen. Wir sprechen den Angehörigen der Opfer unsere Anteilnahme
und unser Beileid aus. Seit Jahren hat die ASTAG auf das immense
Sicherheitsrisiko eines nicht getrennten Strassentunnels am Gotthard
hingewiesen und davor gewarnt.
Nicht erst seit der Brandkatastrophe im Mont-Blanc-Tunnel haben
Verkehrsexperten vor den katastrophalen Folgen bei einem Unfall in
der 16 Kilometer langen nicht richtungsgetrennten Gotthard-Röhre
gewarnt. Nur dank glücklichen Umständen ist es nicht schon früher zu
schlimmsten Unfällen mit Todesfolgen gekommen. Insbesondere aus
Gründen der Verkehrssicherheit ist es unverantwortlich und mehr als
fahrlässig, wenn sich immer noch Regierungs- und Behördevertreter
gegen den Bau der dringend notwendigen zweiten Strassenröhre am
Gotthard wehren.
Die ASTAG verlangt, dass der Bund unverzüglich die finanziellen
Mittel für den Bau der zweiten Strassenröhre am Gotthard zur
Verfügung stellt.
Die durch die Katastrophe enstandenen Schäden sind sofort zu
beheben und der Tunnel ist schnellstmöglich für den Verkehr wieder zu
öffnen.
Die ASTAG vertritt rund 4'400 Schweizer Transportunternehmen.
Diese erbringen mit Lastwagen, Cars und Taxis wertvolle
Dienstleistungen im Personen- und Güterverkehr. Sie beschäftigen in
der Schweiz rund 175'000 Menschen.

Kontakt:

ASTAG Schweizerischer Nutzfahrzeugverband
Weissenbühlweg 3
3000 Bern 14

Permalink:


https://www.presseportal.ch/de/pm/100001880/100011719


Weiterführende Informationen

http://www.astag.ch

Infobox anzeigen/verbergen


PRESSEPORTAL Presseportal Logo