Medienmitteilung

Produzenten- und Importpreisindex im September 2001

2001-10-12T09:22:49

Neuenburg (ots) -

Tieferes Preisniveau als im Vorjahr: -0,9 Prozent
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete
Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise blieb im September 2001
gegenüber dem Vormonat unverändert. Sein Stand beträgt 97,0 Punkte
(Basis Mai 1993 = 100). Das Preisniveau des Gesamtangebots lag um 0,9
Prozent tiefer als vor einem Jahr. Verantwortlich dafür waren die um
3,9 Prozent gesunkenen Importpreise. Insbesondere die
Mineralölprodukte (-20% gegenüber dem Vorjahr) und die Metallprodukte
(-9%) erfuhren eine deutliche Verbilligung. Dagegen verzeichneten die
im Inland hergestellten Produkte innert Jahresfrist im Durchschnitt
einen leichten Preisanstieg (0,5%).
Leichter Anstieg der Inlandpreise
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex
zeigte im September 2001 einen Anstieg um 0,1 Prozent gegenüber dem
Vormonat. Sein Stand liegt bei 96,3 Punkten (Basis Mai 1993 = 100).
Die Jahresteuerung betrug 0,5 Prozent. Der Index zeigt die
Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten
Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt. Höhere
Preise gegenüber dem Vormonat registrierte man für Früchte, Rohmilch,
Schlachtrinder, Schlacht-kälber, Fleisch, Mineralölprodukte und
Stahl. Preisrückgänge verzeichneten demgegenüber Gartenbaupro-dukte,
Sand und Kies, Transportbeton und Aluminiumhalbzeug.
Billigere Importe
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex ging
im September 2001 gegenüber dem Vor-monat um 0,2 Prozent zurück. Sein
Stand liegt bei 98,6 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Im
Jahresvergleich stellte man einen Rückgang um 3,9 Prozent fest. Der
Importpreisindex wird ergänzend zum Produzenten-preisindex erhoben
und zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für ausgewählte
importierte Produkte. Preisrückgänge gegenüber dem Vormonat
beobachtete man bei Rohbaumwolle, Getreide, Zitrusfrüchten und
Nahrungsmitteln. Dasselbe gilt für Stahl sowie Nichteisen-Metalle und
Produkte daraus. Steigende Preise wiesen demgegenüber Kakao, Heizöl,
Treibstoff sowie Lang- und Flachprodukte aus Stahl auf.

Kontakt:

Andreas Fankhauser, BFS, Sektion Preise und Verbrauch,
Tel. +41 32 713 63 07

Hans Udry, BFS, Sektion Preise und Verbrauch,
Tel. +41 32 713 69 95

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