Medienmitteilung

Wirtschaft und Verkehrsverbände fordern rasche Massnahmen zur Verbesserung der Stausituation auf der A2

2001-06-20T16:26:02

Bern (ots) -

Spitzenvertreter der Wirtschaft und der
Verkehrsverbände haben in einer Unterredung mit Bundespräsident
Leuenberger auf die Unhaltbarkeit der Verkehrslage auf der A2
hingewiesen. Die Staus auf der A2 sind nicht nur ein Problem des
Schwerverkehrs. Wegen Verzögerungen in der Auslieferung der Güter und
in der Versorgung unseres Landes verursachen sie der Wirtschaft
Schäden. Der Ferienreiseverkehr wird zum Stocken gebracht, und mit
parkierten Lastwagen auf der Autobahn wird die Gefahr von schweren
Unfällen in Kauf genommen.
Zur Lösungen der anstehenden Probleme haben die Verbände vier
Forderungen deponiert:
1. Örtlich auf die A2 und zeitlich bis zur Bereitstellung von
Vorsortierräumen begrenzte Lockerung des Nachtfahrverbots zur
Behebung von Krisensituationen, im Hinblick auf den
Ferienreiseverkehr
2. Unbürokratische Schaffung von Triageräumen (Trennung von
zollfreiem und zu verzollendem Transitverkehr und Verkehr zur
Versorgung der Bevölkerung unseres Landes) im Tessin und im Raume
Basel
3. Internationale Absprachen zur Erleichterung der Zollabfertigung
mit Deutschland und Italien
4. Verbesserung des Bahnangebots (attraktives Preisangebot und
verbesserte Berücksichtung der Bedürfnisse des Güterverkehrs) und
eine rasche Lösung der Linienführung im Kanton Uri.
Für die Wirtschaft und die Verkehrsverbände handelt es sich um ein
dringendes gesamtschweizerisches Problem. Sie erwarten deshalb vom
Bundesrat Lösungen in den nächsten Monaten. Je nach Entwicklung der
Arbeiten werden sie weitere Forderungen und Lösungsvorschläge
einbringen.

Kontakt:

H.P. Bloch, Direktor des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes ASTAG,
Tel. +41 31 370 85 20
[ 025 ]

Permalink:


https://www.presseportal.ch/de/pm/100000091/100008397


Weiterführende Informationen

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