MedienmitteilungZeitumstellung erhöht Unfallgefahr mit Wildtieren2025-10-21T11:15:30Zeitumstellung erhöht Unfallgefahr mit Wildtieren VIER PFOTEN gibt Tipps, wie sich Autounfälle in der dunklen Jahreszeit vermeiden lassen Zürich, 21. Oktober 2025 – Die Tage werden im Herbst immer kürzer. Durch die Zeitumstellung am 26. Oktober sind viele motorisierte Pendelnde in den kommenden Wochen vermehrt in der Dämmerung unterwegs. Genau dann, wenn zahlreiche Wildtiere wie Rehe, Wildschweine und Füchse auf Futtersuche sind oder sich Rot- und Damwild in der Paarungszeit befinden. Dadurch steigt das Risiko von Wildunfällen spürbar. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN erklärt, wie sich solche Unfälle vermeiden lassen und wie man sich im Ernstfall richtig verhält. Autounfälle sind für viele heimische Wildtierarten eine der häufigsten Todesursachen. In der Schweiz ereignen sich jährlich schätzungsweise rund 20'000 Wildunfälle, die für die betroffenen Tiere oft tödlich enden. Der Grossteil davon, ungefähr 90 %, ereignet sich auf den Strassen, die restlichen Unfälle passieren auf Schienen. Zwar sind Tiere das ganze Jahr über durch Verkehrsunfälle gefährdet, doch erreicht die Zahl der Opfer im Herbst ihren Höhepunkt. Während der Paarungszeit von Rot- und Damwild sind die Tiere besonders aktiv, was zu einem erhöhten Wildwechsel führt. Kombiniert mit der Zeitumstellung, bei der die Uhr am kommenden Wochenende um eine Stunde zurückgestellt wird, werden zahlreiche Tiere Opfer von Verkehrsunfällen, da sich die Rushhour stärker in die Dämmerung verschiebt. VIER PFOTEN rät in dieser Jahreszeit, aber auch das ganze Jahr über, zu besonderer Vorsicht, um mögliche Unfälle zu vermeiden. So können Sie das Risiko von Wildunfällen reduzieren:
Tipps zum richtigen Verhalten bei Wildunfällen:
Über VIER PFOTEN VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichen Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Grosskatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemässer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in elf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. In der Schweiz ist die Tierschutzstiftung ein Kooperationspartner vom Arosa Bärenland, dem ersten Bärenschutzzentrum, welches geretteten Bären aus schlechten Haltungsbedingungen ein artgemässes Zuhause gibt. www.vier-pfoten.ch ---------- Fotos Fotos dürfen kostenfrei verwendet werden. Sie dürfen nur für die Berichterstattung über diese Medienmitteilung genutzt werden. Für diese Berichterstattung wird eine einfache (nicht-ausschliessliche, nicht übertragbare) und nicht abtretbare Lizenz gewährt. Eine künftige Wiederverwendung der Fotos ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung von VIER PFOTEN gestattet. Copyright siehe Metadaten Es kommt österreichisches Recht ohne seine Verweisnormen zur Anwendung, Gerichtsstand ist Wien. Medienkontakt: Oliver Loga Press Manager Schweiz VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz Altstetterstrasse 124 8048 Zürich Tel. +41 43 311 80 90 presse@vier-pfoten.ch www.vier-pfoten.ch Permalink:
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