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06.11.2019 – 10:48

JobCloud AG

Schweizer wenden im globalen Vergleich wenig Zeit für die Weiterbildung auf

Schweizer wenden im globalen Vergleich wenig Zeit für die Weiterbildung auf
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Schweizer und Schweizerinnen wenden im globalen Vergleich wenig Zeit für die Weiterbildung auf

"Decoding Global Trends in Upskilling und Reskilling" - Studie zum internationalen Arbeitsmarkt

Weniger als die Hälfte der Schweizer Arbeitnehmenden wenden heute eine signifikante Zeit für die Weiterbildung auf - der globale Schnitt hierfür liegt bei 65%. Wenn, dann am ehesten im Selbststudium. Dafür sind die Schweizer etwas öfter als der globale Durchschnitt bereit für eine komplette Umschulung, wie die Studie "Decoding Global Trends" der Boston Consulting Group, JobCloud (jobs.ch/jobup.ch) und The Network zeigt.

Globalisierung, Digitalisierung oder Künstliche Intelligenz: Auch wenn die langfristigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt nicht komplett absehbar sind, werden in den kommenden Jahren neue Jobs mit neuen Anforderungen entstehen. Heute machen sich aber lediglich 44% der Schweizer Arbeitnehmenden fit für diese neuen Anforderungen, was deutlich unter dem globalen Schnitt von 65% liegt. Wenn wir uns aber weiterbilden, dann am ehesten im Selbststudium, "on the job" oder über ein klassisches Weiterbildungsinstitut. Das zeigt die internationale Arbeitsmarktstudie Decoding Global Trends in Upskilling and Reskilling, für die das führende Unternehmen im Schweizer Stellenmarkt JobCloud, die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) und das globale Jobbörsen-Netzwerk The Network 366'000 Menschen aus 180 Nationen befragt haben. "Wir beobachten, dass sich Führungskräfte häufig Sorgen machen, ob ihre Mitarbeitenden dazu bereit sind, neue Kompetenzen zu erwerben. Die Umfrage zeigt, dass es nach wie vor Handlungsbedarf gibt für Wirtschaft und Politik, um lebenslanges Lernen zu fördern", so Daniel Kessler, Schweiz-Chef von BCG.

Grosse Bereitschaft für eine vollständige Umschulung

Geht es jedoch darum, sich neue Fähigkeiten für einen komplett anderen Job anzueignen, sind die Schweizer vorne dabei: 69% wären als Reaktion auf die neuen Anforderungen bereit für eine Umschulung. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede in den Berufsgruppen: Während Personen aus den Bereichen Sales (78%), Management (77%) und Consulting (75%) eine hohe Bereitschaft dazu zeigen, sind Fachkräfte aus Wissenschaft und Forschung (59%), aus dem Sozialwesen (57%) sowie Juristen (57%) deutlich weniger bereit für einen ganz neuen Job. "Gewisse Berufsgruppen sind viel stärker von der Digitalisierung betroffen und müssen eine grössere Flexibilität an den Tag legen. Die Bereitschaft für ein lebenslanges Lernen ist daher zentral", so Davide Villa, CEO von JobCloud AG.

Auswirkungen von neuen Technologien und Globalisierung

Schweizer Arbeitnehmende fühlen sich im internationalen Vergleich leicht weniger stark betroffen von neuen Technologien und der Globalisierung. Fast die Hälfte (46%) erwartet persönlich punkto Technologien starke Auswirkungen (49% globaler Schnitt) und 41% durch die Globalisierung (45% globaler Schnitt).

Welche Fähigkeiten künftig gefragt sind

In einem Punkt sind sich alle Arbeitnehmende länderübergreifend einig: Um die Anforderungen der zunehmenden Globalisierung und Automatisierung erfolgreich meistern zu können, sind Kommunikationsfähigkeiten die mit Abstand wichtigsten Kompetenzen, die Fachkräfte künftig besitzen müssen. Nach Einschätzung der Schweizer werden sich diejenigen behaupten können, die zudem über analytische Skills und Problemlösungsfähigkeiten verfügen.

Zu der Medienmitteilung

Siehe auch die Mediemitteilung

- Die Schweiz gehört weltweit zu den attraktivsten Ländern für digitale Talente
- Schweiz in den Top 10 der beliebtesten Zielländer für Arbeitnehmende aus dem 
  Ausland 

Zur Studie

Die Studie "Decoding Global Trends in Upskilling und Reskilling" basiert auf Befragungen von 366'139 Arbeitnehmenden und Arbeitssuchenden in 197 Ländern in den ersten Monaten 2018. Anhand eines 40 Fragen umfassenden Fragebogens wurden die Teilnehmer zu verschiedensten Themen rund um "Arbeit im Ausland" befragt.

Über JobCloud AG

JobCloud ist das führende digitale Unternehmen im Schweizer Stellenmarkt und bietet verschiedene Rekrutierungslösungen an. Neben den führenden Jobportalen wie jobs.ch, JobScout24.ch und jobup.ch, gehören auch zukunftsträchtige Technologien zum Portfolio. So besitzt JobCloud 100% an JoinVision E-Services in Wien, dem führenden Anbieter mehrsprachiger semantischer Recruiting-Technologien. JobCloud wurde im Jahr 2013 gegründet und gehört den beiden Medienhäuser Ringier und Tamedia. JobCloud beschäftigt heute 200 Mitarbeitende in Zürich und Genf.

Über Boston Consulting Group

Die Boston Consulting Group (BCG) ist eine internationale Managementberatung und weltweit führend auf dem Gebiet der Unternehmensstrategie. BCG unterstützt Unternehmen aus allen Branchen und Regionen dabei, Wachstumschancen zu nutzen und ihr Geschäftsmodell an neue Gegebenheiten anzupassen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt BCG individuelle Lösungen. Gemeinsames Ziel ist es, nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen, die Leistungsfähigkeit der Unternehmen zu steigern und das Geschäftsergebnis dauerhaft zu verbessern. BCG wurde 1963 von Bruce D. Henderson gegründet. Das Unternehmen mit Büros in mehr als 90 Städten in 50 Ländern befindet sich im alleinigen Besitz seiner Geschäftsführer. Weltweit erwirtschaftete BCG im Jahr 2018 mit 18'500 Mitarbeitern einen Umsatz von 7,5 Milliarden US-Dollar.

Über The Network

jobs.ch und jobup.ch sind Mitglieder dieser weltweiten Allianz führender Stellenmärkte. The Network umfasst über 59 Stellenportale, die in 139 Ländern eine führende Marktposition haben.

Kontakte

JobCloud
 Rebekka Hänggi
T +41 44 560 70 12
rebekka.haenggi@jobcloud.ch
www.jobcloud.ch 
Boston Consulting Group
Matthias Haymoz
M +41 79 373 87 00
haymoz.matthias@bcg.com www.bcg.com