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09.01.2019 – 10:00

MidModern Inh. Jens Semjan

Wettbewerbsklage gegen Vitra Collections AG vor dem Landgericht München

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München (ots)

David gegen Goliath: Am Montag, den 28. Januar 2019 beginnt vor dem Landgericht Muenchen II die mündliche Verhandlung im Wettbewerbsverfahren MidModern ./. Vitra Collections AG. (2 HK 0 4297/18).

Die nach Auffassung von MidModern wettbewerbswidrige Löschungen von Angeboten auf den Marktplätzen von Amazon und Ebay sind nunmehr Gegenstand eines Verfahrens vor dem Landgericht II in München gegen das schweizerische Möbelunternehmen aus Birsfelden. Antragsteller ist der Starnberger Unternehmer Jens Semjan, der in seinem Onlineshop https://midmodern.de u.a. Designermöbel der renommierten Marke Vitra anbietet. Semjan klagt auf Unterlassung wettbewerbswidriger An- schwärzungen durch Vitra. Im Vorfeld hatte er bereits Amazon, erfolgreich auf Auskunftserteilung verklagt. Im weiteren Fokus der mehrjährigen Auseinandersetzung, wird wahrscheinlich zudem die massive Einflussnahme durch Vitra Mitarbeiter auf die Wiederverkaufspreise der Designklassiker von Charles & Ray Eames stehen. Die Anwälte von Semjan sehen diese als möglichen Verstoß gegen das Kartellrecht, der Verbrauchern und Wettbewerbern generell schadet.

"Händler werden in kartellrechtswidriger Weise in ihrer Preisgestaltung beeinflusst."

Ausgangspunkt des ungleichen Kampfes "David Gegen Goliath" ist das "selektive Vertriebssystem" von Vitra, bei dem lediglich "autorisierte Händler", mit den berühmten Designklassikern von Charles & Ray Eames, Verner Panton und Jean Prouvé; beliefert werden und diese zu festgelegten Preisen anbieten können. Die Händler werden nach Jens Semjans Erkenntnis, die u.a. auf der Aussage eines ehemaliger Vitra Vertriebsmitarbeiters beruht, zu Richtpreisen gezwungen und durch Testkäufe kontrolliert. Nach Semjans Auffassung beeinflusst Vitra in kartellrechtswidriger Weise die Preisgestaltung des Handels und verhindert dadurch einen echten Preiswettbewerb. Dies hat zur Folge, dass die Preise für Designklassiker nahezu überall identisch hoch sind. Ein, besonders im Internet sonst üblicher Preiswettbewerb findet nicht statt. In einem FAZ Interview gab der Händler Einblick in sein Geschäftsmodell, bei dem er Vitra Möbel als sogenannter "Aussenseiter" selbst im autorisierten Vitra Handel einkauft und diese dann - teils deutlich unter den Listenpreisen und auf Kosten seiner eigenen Marge, an seine Kunden weiterverkauft.

Die mündliche Verhandlung ist öffentlich und findet am 28.01.2019 um 15:00 statt

Im Laufe der nunmehr vierjährigen Auseinandersetzung, wurde Jens Semjan und sein privates Umfeld im Auftrag eines Berliner Vitra Anwalts von Preu Bohlig & Partner durch die Privatdetektei ADS Management Consulting GmbH beschattet, dabei wurden u.a. illegale Videoaufnahmen der Lagerbestände von MidModern.de erstellt, mutmaßlich um an seine Lieferanten zu gelangen. Massive Verleumdungen führten im Jahr 2017 sogar dazu, dass Beamte der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck die Firma und das Privathaus Jens Semjans und seiner Familie durchsuchten, um nach Plagiaten zu suchen. Wie im Laufe des eingestellten Verfahrens bekannt wurde, hatte Rolf Fehlbaum Verwaltungsratsmitglied der Vitra AG (Sohn der Vitra Gründer Willi und Erika Fehlbaum) fälschlicherweise behauptet, Jens Semjan handle über sein Unternehmen MidModern.de mit Eames Plagiaten. Der Ausgang des Verfahrens MidModern ./. Vitra Collections AG wird auch zeigen, welche Chancen kleine, wirtschaftlich und personell limitierte Unternehmen haben, ihre Rechte, gegenüber internationaler Großunternehmen durchzusetzen.

Weitere Informationen zum Thema vertikale Preisbindung http://ots.de/D9I96X

Kontakt:

MidModern Designklassiker
Hr. Jens Semjan
presse@midmodern.de
+4916092421258

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