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Weltweite Studie: Ransomware ist die größte Cyber-Bedrohung für KMU

Datto präsentiert mit dem "Ransomware Report 2018" die Ergebnisse einer globalen Umfrage unter 2.400 IT-Dienstleistern, die weltweit knapp eine halbe Million Kunden aus dem KMU-Segment betreuen. Die Infografik zeigt, wie bedrohlich Ransomware für kleine und mittlere Unternehmen ist. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/132776 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Datto"
Datto präsentiert mit dem "Ransomware Report 2018" die Ergebnisse einer globalen Umfrage unter 2.400 IT-Dienstleistern, die weltweit knapp eine halbe Million Kunden aus dem KMU-Segment betreuen. Die Infografik zeigt, wie bedrohlich Ransomware für kleine und mittlere Unternehmen ist. Weiterer Text über ots... mehr

München (ots) - Datto präsentiert die Ergebnisse seines diesjährigen Ransomware Reports. Die globale Studie wurde zum dritten Mal durchgeführt und belegt, dass Ransomware vor Viren und Spyware weiterhin die größte Cyber-Gefahr für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist. Bei Ransomware handelt es sich um eine bösartige Software, die Unternehmensdaten verschlüsselt, bis ein Lösegeld gezahlt wird. Für den Report wurden 2.400 Managed Service Provider (MSPs) befragt, die weltweit knapp eine halbe Million Kunden aus dem KMU-Segment betreuen.

Die Studie zeigt, wie groß die Auswirkungen sind, die Ransomware-Attacken auf Unternehmen haben:

   - Umsatzverlust durch Ausfallzeiten kann geschäftsbedrohend sein: 
     Eine durchschnittliche Attacke kostet ein Unternehmen zehnmal so
     viel wie das Lösegeld. Ein Angriff kostet im Durchschnitt 40.500
     EUR und das durchschnittlich geforderte Lösegeld liegt bei 3.700
     EUR pro Angriff. 
   - Angriffe passieren häufig und werden zunehmen: Über 55 Prozent 
     der MSPs geben an, dass ihre Kunden im ersten Halbjahr 2018 eine
     Ransomware-Attacke verzeichnet haben. 35 Prozent sagen, dass 
     ihre Kunden mehrfach an einem Tag angegriffen wurden. 92 Prozent
     der MSPs prognostizieren, dass die Zahl der Attacken gleich hoch
     bleibt oder ansteigt. 
   - Antiviren-Software allein reicht nicht aus: 85 Prozent der MSPs 
     berichten, dass Ransomware-Opfer eine Antiviren-Lösung 
     installiert hatten. 65 Prozent geben an, dass die Opfer 
     eMail/Spam-Filter eingesetzt haben. 29 Prozent sagen, dass die 
     Opfer Pop-up-Blocker hatten, die die Ransomware-Attacken aber 
     nicht abwehren konnten. 
   - Unternehmen mit Apple-Betriebssystemen sind ebenfalls 
     angreifbar: Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Attacken auf 
     macOS und iOS laut MSP-Angaben um das Fünffache gestiegen. 

In Europa ist die Zahl der Attacken besonders hoch: 84 Prozent der MSPs in Europa berichten für den Zeitraum April 2016 bis April 2018 von Ransomware-Attacken gegen ihre KMU-Kunden. Das ist der höchste Wert im weltweiten Vergleich. Doch zahlreiche KMU unterschätzen die Gefahr, wie Dirk Hoffmann, Geschäftsführer von Cosy Systeme GmbH, einem Managed Service Provider aus Deutschland, bestätigt: "Viele Unternehmen denken nach wie vor, dass sie kein lohnendes Ziel für einen Angriff wären. Entsprechend wenig beugen sie vor. Wenn die Falle dann zuschnappt, realisieren sie, wie weitreichend die Konsequenzen und wie kostspielig IT-Ausfälle sind."

Darüber hinaus ist das Problem weit größer als angenommen, da zahlreiche Unternehmen die Angriffe gegen sie für sich behalten: Laut Studie wird den Behörden nicht einmal jede vierte Attacke (24 Prozent) gemeldet.

Diese Zahl wird jedoch deutlich ansteigen, da viele Länder und Regionen Gesetze erlassen haben, die vorschreiben, dass Datenschutzverletzungen den Behörden und den Kunden gemeldet werden müssen. In der Europäischen Union ist das die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

"Die Zahl der Ransomware-Attacken ist auf einem alarmierend hohen Niveau und die Gefahr wird auch nicht verschwinden. Es ist höchste Zeit, dass sich Unternehmen jeder Größe gegen Ransomware-Attacken wappnen und vorbereitet sind", sagt Markus Rex, Country Manager DACH bei Datto. "Mit einigen gezielten Maßnahmen können die Unternehmen viel tun, um ihre IT zu stärken und Risiken zu reduzieren. Dazu gehören Anwender-Trainings, Schutz für die Endgeräte und intelligente Backups." Wenn es um den Schutz von KMU geht, zeigt der Report folgende Ergebnisse:

   - Business Continuity & Disaster Recovery (BCDR)-Technologie ist 
     der effektivste Schutz vor Ransomware: 90 Prozent der MSPs 
     berichten, dass sich die Kunden mit BCDR-Lösung innerhalb von 24
     Stunden von einer Attacke erholt haben. Zusätzlich zur 
     BCDR-Technologie sollten Unternehmen mit ihren MSPs eine 
     Strategie entwickeln, wie sie bei einer Ransomware-Attacke 
     vorgehen. Malware-Erkennung, Kommunikation, 
     Ursachen-Feststellung, Wiederherstellung und Prävention sollten 
     Bestandteile davon sein. 
   - Mitarbeiter benötigen Aufklärung und Training, damit sie die 
     erste Verteidigungslinie bilden können: Viele 
     Ransomware-Attacken sind erfolgreich durch Phishing, bösartige 
     Websites, Web-Anzeigen und Clickbait, das auf kleine Unternehmen
     abzielt. Regelmäßiges Training, um Mitarbeiter für Ransomware zu
     sensibilisieren, ist auch für kleinere Unternehmen 
     empfehlenswert. 

Das vollständige eBook mit allen Details der Untersuchung steht unter dem folgenden Link kostenlos zum Download bereit: https://www.datto.com/de/resources/der-ransomware-report-2018

Über Datto:

Das Ziel von Datto ist es, KMU auf der ganzen Welt mit der besten Technologie zu unterstützen. Das erreicht Datto, indem es seine einzigartige Community von Managed Service Providern mit den richtigen Produkten, Tools und Know-how ausstattet, sodass diese den maximalen Kundennutzen bieten können. Mit diesem Ansatz wurde Datto zum weltweiten Marktführer für IT-Lösungen, die von Managed Service Providern angeboten werden. Datto hat seinen Hauptsitz in Norwalk bei New York, seinen deutschen Sitz in München und betreibt zahlreiche Niederlassungen weltweit. www.datto.com/de.

Kontakt:

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Tel.: 0 6173 - 92 67 - 32
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