Robert Bosch Venture Capital GmbH

Weltweit am Puls der Innovationen: Zehn Jahre Venture Capital von Bosch
International erfolgreich, weiter auf Wachstumskurs

10 Jahre Robert Bosch Venture Capital: Panel mit (v. l.) Philipp Rose (Geschäftsführer Robert Bosch Venture Capital GmbH), Dr. Ingo Ramesohl (Geschäftsführer Robert Bosch Venture Capital GmbH), Dr. Volkmar Denner (CEO, Robert Bosch GmbH) und Moderator Keith Anderson. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/131197 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Robert Bosch Venture Capital GmbH"
10 Jahre Robert Bosch Venture Capital: Panel mit (v. l.) Philipp Rose (Geschäftsführer Robert Bosch Venture Capital GmbH), Dr. Ingo Ramesohl (Geschäftsführer Robert Bosch Venture Capital GmbH), Dr. Volkmar Denner (CEO, Robert Bosch GmbH) und Moderator Keith Anderson. Weiterer Text über ots und... mehr

Stuttgart / Ludwigsburg (ots) -

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Zehn Jahre Investitionen, zehn Jahre Innovationen: Die Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC) investiert seit einem Jahrzehnt erfolgreich in Tech-Start-ups. Der Venture-Capital (VC)-Arm der Bosch-Gruppe beteiligt sich mit jeweils bis zu 15 Millionen Euro an jungen Start-ups und unterstützt diese mit Know-how und dem Netzwerk des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens. Neben Wagniskapital und finanziellen Zielen steht die Zusammenarbeit an technologischen Lösungen im Vordergrund. Die Investitionen gelten dabei komplementären Technologien oder Geschäftsmodellen, die besonders gut zur Bosch-Gruppe passen. "RBVC hat sich erfolgreich neben den großen institutionellen Wagniskapitalgebern etabliert. Unser VC-Arm leistet durch seine wertvollen Kontakte zur Start-up-Szene einen wichtigen Beitrag zur Innovationskultur und Agilität von Bosch", sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Das RBVC-Portfolio umfasst mehr als 35 zukunftsweisende Technologie-Start-ups aus aller Welt. Diese internationale Ausrichtung ist ein klarer strategischer Vorteil im Umfeld der disruptiven Entwicklungen. "RBVC wird das Portfolio an innovativen Technologie-Start-ups stetig erweitern und die Erfolgsgeschichte damit fortsetzen. Besonders vielversprechend sind Investitionen in Projekte, die das automatisierte Fahren und KI-basierte Systeme vorantreiben." Insgesamt verwaltet die Wagniskapital-Tochter von Bosch ein Fondsvolumen von mehr als 300 Millionen Euro.

Präsenz in China treibt Geschäft voran

Langfristig sieht RBVC große Chancen auf dem chinesischen Markt und hat daher ein neues Büro in China eröffnet. "Mit unserem Office in Shanghai zeigen wir Präsenz in einem der dynamischsten Märkte der Welt", sagt Dr. Ingo Ramesohl, Geschäftsführer von RBVC. "In China entstehen täglich Tech-Start-ups mit interessanten Produkten und Services. Durch unser lokales Engagement können wir noch aktiver in der Szene agieren." Ziel ist es, die Erfolgsgeschichte in China weiter fortzuschreiben und RBVC auf dem lokalen Markt als führenden Tech- Investor zu etablieren. Dabei richtet RBVC seinen Blick insbesondere auf Unternehmen, die auf den Gebieten künstliche Intelligenz (KI), Internet der Dinge (IoT), automatisiertes Fahren, Augmented und Virtual Reality (AR/VR) sowie Blockchain tätig sind. Bereits in den vergangenen Jahren war RBVC von Deutschland aus auf dem chinesischen Markt aktiv und hat bisher fünf Investments getätigt. Als einer der wenigen ausländischen Investoren ist RBVC aufgrund seiner Organisationsstruktur in der Lage, Investitionen in der lokalen chinesischen Währung Renminbi zu tätigen. Weltweit ist der VC-Arm von Bosch an fünf Standorten aktiv. Entscheidend für den langfristigen Erfolg ist das Engagement in wichtigen Technologie-Hotspots, vor allem im Silicon Valley und in Israel.

Open Innovation-Ansatz: Trends früher erkennen

Die Investmentprofis von RBVC schauen sich in jedem Jahr die Technologien und Geschäftsmodelle von weltweit über 2000 Start-ups an. Lediglich ein gutes Hundert davon schafft es in die engere Auswahl. "Wir investieren pro Jahr in sechs bis zehn ausgewählte Unternehmen", sagt Philipp Rose, ebenfalls Geschäftsführer von RBVC. "Die strenge Auswahl von Start-ups folgt unserer Strategie, uns wie ein institutioneller VC auf die meist versprechenden Investitionen zu fokussieren. Doch auch der Austausch mit den anderen, nicht ausgewählten Start-ups ist interessant für uns, um das Innovationspotenzial von Bosch zu vergrößern." Daher bringt RBVC regelmäßig junge Unternehmen in Kontakt mit operativen Bosch-Einheiten. Dadurch erhalten die Start-ups beispielsweise die Möglichkeit, Zulieferer, Kunde oder Technologiepartner von Bosch zu werden. Durch diesen Open Innovation-Ansatz, also die gezielte Einbindung von Externen in den eigenen Innovationsprozess, können die Partner gegenseitig von ihrem Know-how und ihrer Erfahrung profitieren. Das Geschäftsmodell zeigt, dass RBVC durch sein weiterführendes Angebot zahlreiche Win-win-Situationen aufbaut: "Wir bieten neben Kapital auch Know-how und operative Unterstützung und sind direkt in der Start-up-Szene aktiv. Dadurch erkennen wir Trends und Möglichkeiten von Open Innovation deutlich früher als Technologieunternehmen ohne ein solches Engagement", erklärt Rose.

Langfristige Investitionen in Technologien

"Wir verstehen uns als eine Art Tech-Investor und diskutieren mit den Start-ups auch sehr komplexe Technologien", ergänzt Ramesohl. "Wir sind zudem bereit, das finanzielle Risiko einer Investition in solche Technologien einzugehen." Das zeigt auch ein Blick auf die zehnjährige Erfolgsgeschichte von RBVC. Das aktuelle Portfolio umfasst erfolgreiche Unternehmen, die sich mit Themen wie Blockchain, IoT, Machine Learning und Halbleiterentwicklung beschäftigen. Zwei Beispiele: Der britische Prozessor-Hersteller Graphcore produziert KI-Hardware zur Beschleunigung von maschinellem Lernen. Das Berliner Start-up IOTA entwickelt eine Kryptowährung für automatisierte Zahlungen im Internet der Dinge - etwa an Ladesäulen für Elektroautos. Solche Geschäftsmodelle ergänzen das Portfolio der Bosch-Gruppe und zeigen das langfristige Interesse von RBVC. Die vergangenen zehn Jahre brachten auch einige erfolgreiche Exits, zum Beispiel Movidius, ein Hersteller von Bildverarbeitungsprozessoren, wurde von Intel übernommen und der Funktechnologie-Anbieter Greenpeak von Qorvo, einem Halbleiterproduzenten.

Zusammenfassung:

   - Bosch-Chef Denner: "Robert Bosch Venture Capital leistet einen 
     wichtigen Beitrag zur Innovationskultur und Agilität von Bosch."
   - Wichtige Eröffnung: Neues Büro in Shanghai, China
   - Vielversprechend: Investitionen für automatisiertes Fahren und 
     Systeme, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren
   - Open Innovation-Ansatz: Trends früher erkennen
   - Erfolgreiche Exits: Movidius, Greenpeak 

Die Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC) ist die konzerneigene Venture-Capital-Gesellschaft der Bosch-Gruppe, ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. RBVC investiert weltweit in innovative Start-up-Unternehmen aller Entwicklungsphasen. Der Schwerpunkt der Investmenttätigkeit von RBVC liegt dabei auf Technologieunternehmen, die an Themen arbeiten, die für Bosch aktuell und künftig von Bedeutung sind. Dazu gehören insbesondere die Bereiche Automatisierung und Elektrifizierung, Energieeffizienz, Softwaretechnologien und Medizintechnik. Darüber hinaus investiert RBVC in innovative Services und Geschäftsmodelle mit Relevanz für die zuvor genannten Geschäftsfelder.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 402 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2017). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 78,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet "Technik fürs Leben". Die Bosch- Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 64 500 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 125 Standorten.

Das Unternehmen wurde 1886 als "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

Kontakt:

PIABO PR GmbH
Andreas Krönke
+49 30 2576205-21
rbvc@piabo.net



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