Wohnen Schweiz

Delegiertenversammlung WOHNEN SCHWEIZ vom 7. Juni 2018 in Cham

Delegiertenversammlung WOHNEN SCHWEIZ vom 7. Juni 2018 in Cham
Anerkennungspreis 2018 für aussergewöhnliche und innovative Genossenschaftsarbeit im Wohnungsbau. V.l. v.l. Daniel Burri, Präsident WOHNEN SCHWEIZ, die Preisträger Ernst Hürlimann, Madeleine Stuber und Jürg Hofer sowie Hanspeter Käppeli, Geschäftsführer WOHNEN SCHWEIZ. Weiterer Text über ots und... mehr

Luzern (ots) - Rund 180 Personen, darunter 121 Delegierte, durfte der Präsident von WOHNEN SCHWEIZ Daniel Burri an der diesjährigen Delegiertenversammlung in Cham begrüssen.

Vor dem offiziellen Teil referierten drei Persönlichkeiten über aktuelle Herausforderungen im gemeinnützigen Wohnungsbau im Kanton Zug. Den Anfang machte Kurt Landis, Leiter Amt für Wohnungswesen im Kanton Zug. Er präsentierte die Wohnpolitik mit den verschiedenen Fördermassnahmen aus Sicht des Kantons. Hans Steinmann, Gemeinderat in Baar, präsentierte zwei konkrete Förderprojekte in seiner Gemeinde. Er zeigte auf, wie ortsansässige Baugenossenschaften von der Gemeinde unterstützt werden, ohne dass die Gemeinde als Bauherrin auftritt. Ruth Dössegger, Geschäftsleiterin der Baugenossenschaft GBC in Cham, präsentierte ihr spannendes Neubauprojekt.

Fonds de Roulement bleibt wichtiges Instrument

Im offiziellen Teil der Delegiertenversammlung richtete Matthias Michel, Regierungsrat des Kantons Zug, seine Grussbotschaft an die Versammlung. Der Präsident Daniel Burri kam in seinem Jahresbericht wie im Vorjahr nochmals auf den Bundesbeschluss zur Aufstockung des Fonds de Roulement zu sprechen. WOHNEN SCHWEIZ lehnt - wie der Bundesrat - die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» des Mieterverbandes ab. Dem Parlament wurde inzwischen jedoch eine Aufstockung des Fonds de Roulement um 250 Millionen Franken unterbreitet. Der Fonds de Roulement ist und bleibt ein zentrales Instrument, um weiterhin neue Projekte im preisgünstigen Wohnungsbau nachhaltig unterstützen zu können.

Anerkennungspreis für herausragendes Projekt

Bereits zum dritten Mal durfte WOHNEN SCHWEIZ den Anerkennungspreis für aussergewöhnliche und innovative Genossenschaftsarbeit vergeben. Die Auszeichnung ging diesmal in den Kanton Solothurn: Ernst Hürlimann, Präsident der Wohnbaugenossenschaft am Dorfbrunnen Lüsslingen-Nennigkofen beeindruckte mit seinem aussergewöhnlichen Projekt. Ein altehrwürdiges Bauernhaus wurde zu einem Wohnhaus für ältere Menschen umgebaut. Daniel Burri: «Wir dürfen heute ein herausragendes genossenschaftliches Bauprojekt auszeichnen, welches wegweisende Ansätze modellhaft umsetzt und dabei Massstäbe für die gesamte Branche setzt.» Der Anerkennungspreis ist mit CHF 15'000.- dotiert.

Zum Abschluss der offiziellen Delegiertenversammlung orientierte Dr. Ernst Hauri, Direktor Bundesamt für Wohnungswesen, über den aktuellen Stand der Schweizer Wohnpolitik.

WOHNEN SCHWEIZ - Verband der Baugenossenschaften steht für eine nachhaltige Förderung des preisgünstigen Wohnungsbaus im Sinne einer Hilfe zur eigenverantwortlichen Selbsthilfe ein. Als Dachorganisation des preisgünstigen Wohnungsbaus vertritt WOHNEN SCHWEIZ auf der Basis einer bürgerlichen Grundeinstellung die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit, Staat und Wirtschaft.

Kontakt:

WOHNEN SCHWEIZ
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Präsident Daniel Burri oder Geschäftsführer Hanspeter Käppeli

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