Vaduzer Medienhaus AG

Das "Liechtensteiner Vaterland" heisst zumindest für einen Tag lang "Liechtensteiner Frauenland"
Die morgige Ausgabe steht ganz im Zeichen der Frau, passend zum Internationalen Tag der Frau.

Liechtenstein (ots) - Aus "Vaterland" wird "Frauenland"

Das "Liechtensteiner Vaterland" heisst zumindest für einen Tag lang "Liechtensteiner Frauenland". Denn die morgige Ausgabe steht ganz im Zeichen der Frau, passend zum Internationalen Tag der Frau. Von Frauen, mit Frauen, für Frauen - die Ausgabe wurde weitgehend von Frauen gestaltet und geschrieben. Unter anderem erzählt Angela Matthes, CEO der Baloise Versicherung in Balzers, wie sie die Arbeitswelt in ihrer Führungsposition als Frau wahrnimmt. Vor allem geht sie im Interview auch darauf ein, wie sie sich im Berufsleben als Mann in derselben Position gefühlt hat, vor der Geschlechtstransformation.

Ausserdem kommt Volksblatt-Chefredaktorin Doris Quaderer zu Wort. Im Gespräch erzählt sie, wie herausfordernd es ist, sich als Frau auf diesem Posten zu behaupten. Die Lastwagenfahrerin Lena Kindle aus Triesen ruft die Frauen zu mehr Mut auf, in männerdominierten Berufen Fuss zu fassen.

Frauen sind unterrepräsentiert. Sei es in der Arbeitswelt in Führungspositionen, in den Medien, in der Politik und Wirtschaft. Bei den letzten Landtagswahlen 2017 haben lediglich drei Frauen den Sprung in das Parlament geschafft. Obwohl Frauen mehr als die Hälfte der liechtensteinischen Bevölkerung ausmachen, beträgt ihr Anteil im Parlament aktuell lediglich zwölf Prozent. Die Redaktion im Medienhaus allerdings hat einen Frauenanteil von 61 Prozent. Mit dieser dieser Ausgabe möchte das Medienhaus ein Zeichen setzen, dass die Gleichstellung der Geschlechter noch nicht verwirklich ist. Seit 1911 feiern Frauen den Internationalen Tag der Frauen, an dem weltweit auf Frauenrechte und Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht wird.

Der Internationale Frauentag hat seine Wichtigkeit nach über 100 Jahren nicht verloren und wird weiterhin jährlich begangen. Frauen auf der ganzen Welt machen am 8. März mit Veranstaltungen, Feiern und Demonstrationen auf noch immer nicht verwirklichte Frauenrechte aufmerksam.

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