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29.03.2018 – 10:26

Valais/Wallis Promotion

Walliser Gschichtä - Kann der Glaube Berge versetzen?

Sion (ots)

In gut zwei Wochen schreibt der härteste Gebirgswettkampf, die Patrouille des Glaciers, ein neues Kapitel. Darin spielt auch er eine zentrale Rolle: Stefan Roth, Pfarrer von Zermatt.

Wenn sich jeweils in der Zermatter Bahnhofstrasse ein Schwarm von Armeeleuten und Tausende von Tourengängern unter die internationale Klientel mischen, beim Bahnhof grosse Zelte und ein Startbogen zu sehen sind, ist es wieder so weit. Die alle zwei Jahre stattfindende Patrouille des Glaciers steht auf dem Programm. Das wohl weltweit anspruchvollste Skitourenrennen im Hochgebirge zwischen Zermatt und Verbier.

Mitten im Geschehen - Dorfpfarrer Stefan Roth. Ein waschechter Bergler aus einem der urchigsten Walliser Täler. Dem Lötschental. Seit 15 Jahren betreut er die Pfarrei am Fusse des Matterhorns. Weltoffen und kontaktfreudig stellt er sich dieser spannenden Herausforderung. In einem Weltkurort, in dem gut 50 Prozent der Hochzeitspaare aus aller Welt kommen. Zur Gletscherpatrouille hat er einen besonderen Bezug. «Die Patrouille des Glaciers gehört zu den Höhepunkten meines Schaffens. Auch weil sich dabei viele Menschen gemeinsam auf den Weg machen und sich Höchstleistungen abverlangen. Und dies in der grandiosen und einmaligen Walliser Bergwelt. Eine unbeschreibliche Stimmung liegt dann jeweils über dem Dorf.» Ob er sich auch auf den 112 Kilometer langen Lauf begibt? Nein. Doch ist seine Bestimmung nicht weniger bedeutungsvoll. Bevor die mittlerweile gut 1600 Dreierpatrouillen mit Stirnlampen in die Nacht aufbrechen, erteilt Stefan Roth ihnen während einer Andacht in der Kirche von Zermatt Gottes Segen. Angesichts der bevorstehenden immensen Herausforderung und der gigantischen Natur ist ein solches Ritual für viele wieder wichtig. Ein Gänsehautmoment. Denn nach einem Reigen politischer Reden und Informationen seitens der Armeeverantwortlichen, wird es von einer Minute auf die andere aussergewöhnlich still in der Zermatter Kirche. Dann nämlich, wenn Pfarrer Roth zum Altar schreitet.

«Wichtig scheint mir dabei der Glaube im doppelten Sinn. Derjenige an sich selbst und seine eigenen Kräfte. Aber auch daran, dass eben nicht alles selbstverständlich ist und in unserer Hand liegt.» Worte, die selbst den Hartgesottensten unter den Tourengängern unter die Haut gehen.

Sie möchten mehr wissen? Wir organisieren gern für Sie ein Interview mit Stefan Roth.

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