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MSAB beteiligt sich an der CASE-Initiative zu digitalen forensischen Standards

CASE will den Austausch von Cyber-Untersuchungsinformationen zwischen Technologien und Organisationen fördern

Stockholm (ots/PRNewswire)

MSAB (https://www.msab.com/), der weltweit führende Anbieter von mobilen forensischen Lösungen, gab heute bekannt, dass sich das Unternehmen anderen Branchenführern angeschlossen hat, um gemeinsam an der Initiative CASE (Cyber-Investigation Analysis Standard Expression) zu arbeiten. CASE ist eine von der Gemeinschaft entwickelte Spezifikationssprache bzw. ein Standard, der für ein breites Spektrum von Cyber-Investigationsbereichen entwickelt wurde. Dazu gehören unter anderem die digitale Forensik, Reaktion auf Vorfälle, Terrorismusbekämpfung, Strafjustiz, forensische Intelligenz und Situationsbewusstsein.

Die CASE-Initiative begann im Jahr 2015 im Zentrum für Cyberkriminalität des US-Verteidigungsministeriums (U.S. Department of Defense Cyber Crime Center oder DC3). Der Standard wurde 2017 als Open Source veröffentlicht und nach einem Treffen im Europäischen Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität von Europol (European Cybercrime Centre, EC3) zunehmend angenommen. Die Hauptmotivation für CASE ist die Interoperabilität, um den Austausch von Cyber-Investigationsinformationen zwischen den verschiedenen Instrumenten und Organisationen zu fördern.

Digitale Forensikspezialisten verwenden routinemäßig Softwaretools, um Informationen auf einer Festplatte oder einem Mobiltelefon zu extrahieren, zu parsen und zu analysieren. Heute ist es oft schwierig, die digitalen Informationen standardisiert zu aggregieren. Für jedes verfügbare Instrument müssen die Ermittler die extrahierten Daten mit den entsprechenden Spezifikationen abgleichen, was den Prozess zeit- und kostenintensiv macht. CASE unterstützt die automatisierte Normalisierung, Kombination, Korrelation und Validierung von Informationen, so dass Ermittler weniger Zeit für das Parsen und Aggregieren von Daten und mehr Zeit für die Analyse aufwenden können.

"Wir begrüßen die Möglichkeit, mit anderen Organisationen und Technologieanbietern zusammenzuarbeiten, um die heute bestehenden digitalen forensischen Prozesse zu modernisieren", so Joel Bollö, CEO von MSAB. "Kriminelle Unternehmen und andere Bedrohungsakteure werden im Umgang mit mobilen Geräten, dem Internet der Dinge, Verschlüsselung und neuen Apps immer raffinierter. Wenn wir den digitalen Nachrichtendiensten helfen, effektiver zusammenzuarbeiten und Informationen leichter auszutauschen, stärken wir uns damit alle gegenseitig."

Neben MSAB sind das U.S. National Institute of Standards Technology (NIST), das U.S. Department of Defense Cyber Crime Center (DC3), das European Cybercrime Center (EC3) von Europol, Regierungen und Strafverfolgungsbehörden, Branchenkollegen und akademische Institutionen an der CASE-Initiative beteiligt.

Informationen zu MSAB:

MSAB (www.msab.com) ist ein Vorreiter in forensischer Technologie zur Untersuchung von Mobilgeräten. Mit Niederlassungen weltweit und Kunden in mehr als 100 Ländern hat MSAB eine globale Reichweite. Das Unternehmen beschäftigt sich seit 1984 mit mobiler Kommunikation und hat sich seit 2003 auf die forensische Wiederherstellung von Daten aus mobilen Geräten spezialisiert.

Kontakt:

Joel Bollö
CEO
press@msab.com